Gemeinderat: Zuschussfragen weitgehend geklärt

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Der Tierschutzverein möchte auch die Tenne des Paradieshofes ausbauen, wie der Vereinsvorsitzende Claudio di Simio beim Besuch des AUT vor einigen Wochen berichtete. Foto: him

SCHRAMBERG  (him) – Bei den Haus­halts­be­ra­tun­gen gab es bei drei Pos­ten bei den Zuschüs­sen an Ver­ei­ne Nach­fra­gen: Der Tauch­sport­club Koral­le bit­tet um einen Zuschuss für den Kauf eines Tauch­con­tai­ners, der Tier­schutz­ver­ein steht mit 120.000 Euro Zuschuss für sein Tier­heim im Para­dies­hof im Haus­halt und für den Ver­ein Sze­ne 64 waren 100.000 statt der ursprüng­lich vor­ge­se­he­nen 150.000 Euro Zuschuss ver­plant.

Paradieshof: Zuschüsse sind gedeckelt

Aus der Frak­ti­on SPD-Bunt­specht kam der Hin­weis, dass bei der Besich­ti­gung des Aus­schus­ses für Umwelt und Tech­nik der  Vor­sit­zen­de des Tier­schutz­ver­eins Clau­dio di Simio davon gespro­chen habe, dass von den zuge­sag­ten Zuschüs­sen von Land und Stadt in Höhe von je 100.000 Euro bereits jeweils 55.000 Euro geflos­sen sei­en. Es blie­ben dem­nach nur noch zusam­men 90.000 Euro offen.

Fach­be­reichs­lei­ter Peter Weis­ser ver­wies dar­auf, dass seit Sep­tem­ber, als der Haus­halt zusam­men gestellt wur­de, wei­te­re Aus­zah­lun­gen erfolgt sei­en. Es blei­be bei der Gesamt­sum­me von je 100.000 Euro. Josef Gün­ter (SPD-Bunt­specht hak­te nach und woll­te wis­sen, wie es nach dem ers­ten Bau­ab­schnitt wei­ter gehen soll. Im ers­ten Bau­ab­schnitt ent­ste­hen seit 2013 Räum­lich­kei­ten, um etwa 25 Fund­kat­zen unter­brin­gen zu kön­nen.  Der zwei­te Bau­ab­schnitt auf der Ten­ne des Hofes umfasst Semi­nar­räu­me für den Ver­ein und wür­de – nach den Plä­nen von 2013 wei­te­re 240.000 Euro kos­ten. Gün­ter frag­te: „Was kommt 2019, wie lan­ge gehen wir da mit?“

Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog erläu­ter­te, dass der Ver­ein für den zwei­ten Bau­ab­schnitt erneut einen Antrag stel­len müss­te. Die Aus­ga­ben von Land und Stadt für den ers­ten Bau­ab­schnitt sind bei je 100.000 Euro „gede­ckelt“. Das Land habe erklärt, es wer­de noch 2018 noch mal mit­ma­chen. „Wenn der Ver­ein nächs­tes Jahr nicht abschließt, wird sich das Land zurück­zie­hen.“

Szene 64: Verschiebung, nicht Erhöhung

Schnell einig waren sich die Gemein­de­rä­te, dass beim Bau 64 die ursprüng­lich geplan­ten 150.000 Euro wie­der ein­ge­setzt wer­den. Die Redu­zie­rung sei bei der „End­re­dak­ti­on des Haus­halts­plans” dort ein­ge­setzt wor­den, so OB Her­zog. Nach einem Gespräch mit dem Ver­ein gehe man auf die ursprüng­lich geplan­ten 150.000 Euro zurück.

Park­plät­ze für die Sze­ne 64. Der Ver­ein muss die Park­plät­ze, die der Eigen­tü­mer des Jung­han­s­are­als im Novem­ber hat anle­gen las­sen, für 119.000 Euro kau­fen. Foto: him

Da es sich nur um eine Ver­schie­bung im Rah­men des Grund­satz­be­schlus­ses zur För­de­rung des Ver­eins hand­le und nicht um eine Erhö­hung, kön­ne sie da mit­ge­hen, so die Spre­che­rin von SPD-Bunt­specht, Tan­ja Wit­kow­ski. Bei  drei Ent­hal­tun­gen und einer Gegen­stim­me beschloss der Rat so zu ver­fah­ren.

Koralle: Verwaltungsausschuss schaut drüber

Über den von der Ver­wal­tung abge­lehn­ten Zuschuss­an­trag des Tauch­sport­clubs Koral­le für einen Tauch­con­tai­ner soll die Ver­wal­tung noch ein­mal aus­führ­lich im Ver­wal­tungs­aus­schuss infor­mie­ren. Hier ist das letz­te Wort also noch nicht gespro­chen.

Beim „Tat­ort Schram­berg” 2015 war ein Tauch­con­tai­ner im Ein­satz. Der Con­tai­ner wür­de knapp 10.000 Euro kos­ten. Archiv-Foto: him

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