Gesellenball: Biene Maja trifft Glyphosat

Die Landesgartenschau in allen Facetten

Gelungen: Abschlusssbild beim Gesellenball. Fotos: him

Unter dem Motto „Fauna, Flora auf der Bühne“ – mit Kolping geht’s heut ab „ins Grüne“ fei­er­te die Schramberger Kolpingfamilie eine ver­gnüg­li­che Ballnacht im Bärensaal.

Beim Gesellenball wech­sel­ten wie­der Live-Programm, Schunkelrunden und Tanz mit den „Schwarzwald-Buam“, Garanten für gute Stimmung. Die Stadtmusik vor­aus mar­schier­ten die Narren zum Hanselsprung in den gar­ten­an­schau­lich deko­rier­ten Saal.

Zum Auftakt ging es in den Fernsehgarten bei der Landesgartenschau,  dort  hat­te die „Kompost-Combo 2026“ auf Karotten-Klarinetten, Gießkannen-Tuba und Rechen-Schetter den Narrenmarsch into­niert. Die Karottenklarinetten ver­speis­ten ihre Spielerinnen anschlie­ßend. Das Männerballett als Blumen ver­such­te die Biene Maja zu becir­cen.

Maulwurf und Biene (Biene und Dietmar Gebert) nah­men die gro­ße und klei­ne Politik aufs Korn: „Demokratie isch, wenn zwei Wölfe und ein Schaf bestim­men, was es zum Essen gibt.“ Mit einem Wortspiel um Blumen, Bäume und Tiere brach­ten die bei­den den Saal in Bewegung.

Fünf bekiff­te Frösche aus der Gregorianik-Schola quak­ten zur tierisch-alternativen Gartenschau: „Was ist grün und schwebt im All? – „Ein Salatelit!“ 

Der Blumenboy Andreas Gebert summ­te sanft vor sich hin, bis das Bühnenbild bereit war für Dominik Dieterle und Mathias Krause als die Pfarrer Rüdiger Kocholl und Michael Jonas. Sie  per­si­flier­ten vom Rathausturm das Stadtgeschehen. Am Brestenberg ent­deck­ten sie ein „Maurerblümle“. Das Gymnasium sei, so wuss­ten die bei­den in Wahrheit ein „brand­schutz­tech­ni­sches Museum mit Ganztagsbetreuung“.

Das ers­te Online Game in der Geschichte des Gesellenballs schei­ter­te an einem unwil­li­gen Server, der Versuch wur­de den­noch mit gro­ßem Beifall belohnt.

Die Gold-Mädels bezau­ber­ten mit einer schmis­si­gen Balletteinlage und hat­ten natür­lich eine Zugabe dabei. Drei Männer mit grü­nen Schürzen begeis­ter­ten als „Gärtner 21“ Sie besan­gen den Klimawandel und das „Haus im See“.

Zwei Unkrautbekämpfer  kamen durch den Saal und hat­ten mit ihren Giftspritzen schnell die pas­sen­de Opfer gefun­den: „Hasch vor dir einen Elferrat, den spritzt Du an mit Glyphosat!“

In der Hummelklinik ver­arz­te­te Mathias Krause  eini­ge dicke Brummer. Nach dem Schlussbild mit allen Akteuren spiel­ten die Schwarzwald-Buam zum Tanz.