SCHRAMBERG  –  Vor ein paar Wochen haben Kin­der­gar­ten­kin­der auf dem frü­he­ren evan­ge­li­schen Fried­hof in Sul­gen eine Blü­ten­wie­se ange­legt. Jetzt haben die Kin­der von der Kin­der­ta­ges­stät­te Ober­reu­te das Pro­jekt fort­ge­setzt und mit ihren Erzie­he­rin­nen den Lehr­bie­nen­stand in Hei­li­gen­bronn besucht.


Elf Kin­der waren bei Imker Karl-Heinz Lin­der, so Michae­la Kel­ler von der Kita. Er erzähl­te von den acht Völ­kern und ihren acht Köni­gin­nen, die in Hei­li­gen­bronn im Bie­nen­stand auf dem Klos­ter­ge­län­de leben. Wäh­rend die Arbeits­bie­nen viel drau­ßen sei­en, dür­fe die Bie­nen­kö­ni­gin nur ein ein­zi­ges Mal flie­gen, berich­te­te  Lin­der den Kin­dern.

mker Karl-Heinz Lin­der zeigt den klei­nen Besu­chern eine Wabe.  Foto: Kita

Er habe die vie­len Fra­gen der Kin­der  gedul­dig, sehr kind­ge­recht und sach­kun­dig beant­wor­tet: „Gibt es auch einen Bie­nen­kö­nig“, woll­te ein Bub bei­spiels­wei­se wis­sen. „Nein, lei­der nicht.“ Ande­re Kin­der frag­ten, ob die Bie­nen auch schla­fen gehen oder Win­ter­schlaf machen.

Es summst am Bie­nen­stand. Foto: Kita

Auch an einer Wabe durf­ten die Kin­der mit den Fin­gern drü­ber fah­ren und den Honig pro­bie­ren. Zum Schluss gab es dann noch für alle ein Honig­brot. Die Kin­der hät­ten bei ihrem Imker­be­such viel mit­ge­nom­men und sehr qua­li­fi­zier­te Fra­gen gestellt, freut sich Kel­ler.