Große Herausforderung in der Krise für die Stiftung

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Auf Initiative der SPD Schramberg hat am 8. Juni 2020 die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter die Stiftung St. Franziskus in Heiligenbronn besucht. Die Staatssekretärin, die ihren Wahlkreis in der Region Waldshut hat, wollte von den beiden Stiftungsvorständen Stefan Guhl und Dr. Thorsten Hinz über die Auswirkungen der Corona Pandemie informiert werden.

Die Vorstände berichteten laut einer Mitteilung der Stiftung über die hohen Belastungen, denen alle Mitarbeiter in den letzten Monaten ausgesetzt waren. Gerade in der Altenhilfe mit mehr als 50 Infektionsfällen, sowohl von Bewohnern als auch Mitarbeitern, waren die Herausforderungen sehr hoch. Zum Glück hat es bis heute keine Infektionsfälle in der Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe der Stiftung gegeben. Aktuell sei man froh über die stark zurückgegangenen Infektionszahlen auch in der Altenhilfe.

Wachsam bleiben

Allerdings müsse man nun mit dem Risiko umgehen, dass überall Lockerungen der Corona Beschränkungen erfolgen, gleichzeitig aber der Gesundheitsschutz aller Klienten weiterhin höchste Priorität haben muss. Der Stiftung ist es entsprechend ein Anliegen, dass neben der berechtigten Rückkehr zu den individuellen Freiheiten, immer auch die Wachsamkeit für die besonders vulnerablen Personengruppen im Blick bleibt.

Nach dem Austausch über die Corona Pandemie gab es noch einen Rundgang auf dem Stiftungsgelände. Unter anderem wurden das Blockheizkraftwerk besichtigt wie auch die Werkstatt für behinderte Menschen. Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter wurde von den zwei Schramberger SPD-Vertretern Tanja und Mirko Witkowski begleitet, die sich vor allem für aktuelle Projekte der Stiftung interessierten.

Medizinische Zentrum für Menschen mit Behinderungen?

Stefan Guhl und Dr. Thorsten Hinz wiesen auf die geplante Schulerweiterung am Standort Heiligenbronn hin, mit der man auf die hohe Nachfrage von sinnesbehinderten Kindern reagieren wolle. Guhl und Hinz berichteten weiter über die Idee, ein medizinisches Zentrum für erwachsene Menschen mit Behinderungen etablieren zu wollen, das eine ambulante Versorgungslücke für den gesamten Landkreis Rottweil schließen könnte. Hierfür seien aber noch intensive Verhandlungen mit den Krankenkassen zu führen.

Rita Schwarzelühr-Sutter bedankte sich am Ende des Besuches für die intensiven Gespräche und das Engagement der Stiftung in der Überwindung der Corona Pandemie. Sie zeigte sich auch beeindruckt über die hohen und nachhaltigen Umweltschutzauflagen, die sich die Stiftung selbst gesetzt hat: „Dass ein Sozialunternehmen sich so sehr um Klimaneutralität und damit um ein massives Reduzieren von Treibhausgas-Emissionen engagiert, ist beispielhaft“, bedankte sich die Staatssekretärin.

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