- Anzeigen -

Schuler Präzisionstechnik – Tag der Ausbildung am Freitag, 10. Juli 2020 und am Samstag, 11. Juli 2020

(Anzeige). Am Freitag und Samstag, 10. / 11. Juli findet bei Schuler Präzisionstechnik in Gosheim wieder der „Tag der Ausbildung“ statt. Dabei...

Ab heute: „Outlet-Tage“ und Schnäppchenmarkt in Rottweil

(Anzeige). Ab dem heutigen Mittwoch, 1. Juli, gilt's: Dann sinkt die Mehrwertsteuer - Shopping wird günstiger. Das wird Anreize zum Einkaufen schaffen....

Helios-Klinik Rottweil: Geburtshilfe im Live-Chat

(Anzeige). Am 7. Juli findet um 19 Uhr ein digitaler Infoabend für werdende Eltern statt – die Premiere vor vier Wochen war...

Das prüfen Banken vor der Baufinanzierung

(Anzeige). Von Bonität bis Verkehrswert – wer eine Immobilie finanzieren will, sollte sich am besten schon vor dem Gespräch mit dem Baufinanzierungsberater...

Ab mit dem Auto und fit in den Urlaub

(Anzeige). Eis, Spaghetti, Sonne und Meer – viele Deutsche wünschen sich nach der Corona-Krise nichts sehnlicher als einen Urlaub in Italien. Jetzt...

Lieber zum Sachverständigen gehen als vor Gericht ziehen

(Anzeige). Nicht selten sind über den Zeitraum mehrerer Jahre zudem mehrere Vorsitzende Richterinnen oder Richter beteiligt, was den Vorgang nicht einfacher macht....
21.1 C
Rottweil
Samstag, 4. Juli 2020
Mehr

    - Anzeigen -

    Schuler Präzisionstechnik – Tag der Ausbildung am Freitag, 10. Juli 2020 und am Samstag, 11. Juli 2020

    (Anzeige). Am Freitag und Samstag, 10. / 11. Juli findet bei Schuler Präzisionstechnik in Gosheim wieder der „Tag der Ausbildung“ statt. Dabei...

    Ab heute: „Outlet-Tage“ und Schnäppchenmarkt in Rottweil

    (Anzeige). Ab dem heutigen Mittwoch, 1. Juli, gilt's: Dann sinkt die Mehrwertsteuer - Shopping wird günstiger. Das wird Anreize zum Einkaufen schaffen....

    Helios-Klinik Rottweil: Geburtshilfe im Live-Chat

    (Anzeige). Am 7. Juli findet um 19 Uhr ein digitaler Infoabend für werdende Eltern statt – die Premiere vor vier Wochen war...

    Das prüfen Banken vor der Baufinanzierung

    (Anzeige). Von Bonität bis Verkehrswert – wer eine Immobilie finanzieren will, sollte sich am besten schon vor dem Gespräch mit dem Baufinanzierungsberater...

    Ab mit dem Auto und fit in den Urlaub

    (Anzeige). Eis, Spaghetti, Sonne und Meer – viele Deutsche wünschen sich nach der Corona-Krise nichts sehnlicher als einen Urlaub in Italien. Jetzt...

    Lieber zum Sachverständigen gehen als vor Gericht ziehen

    (Anzeige). Nicht selten sind über den Zeitraum mehrerer Jahre zudem mehrere Vorsitzende Richterinnen oder Richter beteiligt, was den Vorgang nicht einfacher macht....

    Gut besucht und kritisch gefragt

    Einwohnerversammlung in Waldmössingen

    Etwa 150 Waldmössingerinnen und Waldmössinger haben am Mittwochabend die Kastellhalle bevölkert. Bei der ersten Einwohnerversammlung nach neun Jahren war es „wieder mal an der Zeit“, so Ortsvorsteherin Claudia Schmid, „eine solche Versammlung abzuhalten.“

    Die Verwaltungsspitze hatte gemeinsam mit dem Ortschaftsrat fünf Themen ausgewählt, die die Verwaltungsspitze präsentierte. Fachbereichsleiter Rudolf Mager beschäftigte sich mit den Möglichkeiten, aber auch den Problemen des Gebietes Weiherwasen mit Spiel- und Sportplätzen, Erlebnisbauernhof und Kläranlage.

    Rudolf Mager

    Er zog in seiner Präsentation den großen Bogen von der Bürgerbeteiligung über STEP 2020+  die Gartenschaubewerbung bis hin zu einem neuen Masterplan für die Stadt und ihre Stadtteile für die nächsten 20 Jahre. Er beklagte, dass in vielen Gemeinden in den Kernbereichen das Leben verloren geht, weil die Menschen auf der grünen Wiese sich ansiedelten: „Der Donut- Effekt: Außen lecker, innen leer.“ Die Landesgartenschau sei „ein hilfreiches Instrument, um an Gelder für die Stadtentwicklung zu kommen.“

    Das Weiherwasengebiet könne „ein Highlight der Landesgartenschau“ werden, habe allerdings auch große (Parkverkehrs-) Probleme. Man müsse einen Weg suchen, damit die die Besucher des Spielplatzes und des Erlebnisbauernhofs die Parkplätze bei der Kastellhalle nutzen. Auch über einen Wohnmobilhafen auf dem Gelände sollte man nachdenken. Andererseits meinte Mager: „Der Weiherwasen in der jetzigen Form könnte einen Besucheransturm bei einer Landesgartenschau gar nicht aushalten.“  Mager kündige eine Zukunftswerkstatt mit dem Ortschaftsrat an, bei dem ein Masterplan erarbeitet werden soll, den er am 11. Juni beim siebten Stadtspaziergang vorstellen  wolle.

    Aktuelle Stellenanzeigen auf NRWZ.de:

    Innentwicklung und Neubaugebiet

    Die Innenentwicklung und ein mögliches neues Wohnviertel bei der Kehlenstraße stellte Stadtplaner Bent Liebrich vor.  Ziel der Innenentwicklung, die das Land fördert, sei der geringere Flächenverbrauch. In zwei Bereichen in Waldmössingen habe die Stadt das „Flächengewinnen durch Innenentwicklung“ untersucht und auf den Weg gebracht.

    Stadtplaner Bent Liebrich

     Einmal  etwa 30 und im zweiten Bereich sogar mehr als 70 bebaubare Flächen  stünden bereit. Jetzt müsse die Stadt durch Bebauungspläne Baurecht schaffen. Weil das Verfahren Zeit brauche und die Grundstücke im Privatbesitz seien, gleichzeitig im Neubaugebiet Holderstauden-Seele nur noch zwei Bauplätze frei seien, müsse auch ein weiteres Neubaugebiet erschlossen werden, so Liebrich. In Frage käme eine Fläche bei der Kehlenstraße. Dort könnten nach einem vereinfachten Verfahren auf maximal 10.000 Quadratmetern neue Wohnhäuser  gebaut werden.

    Tiefbauer Klaus Dezember

    Verkehrsproblem im Ortskern

    Wie ein Zwei-Richtungsverkehr in der Heimbachstraße eingerichtet werden könnte, um die Situation in der Burgstraße im Berufsverkehr zu entlasten, war das Thema von Tiefbauamtschef Klaus Dezember. Er zeigte auf, dass etliche Parkplätze in der Heimbachstraße entfallen müssten und das Rechts-Abbiegen für Lastwagen am Kreisverkehr schwierig bis unmöglich wäre.  Eine andere Möglichkeit, in der Burgstraße eine Links- und eine Rechtsabbiegespur einzurichten, habe ebenfalls Nachteile. Nun soll eine umfangreiche Verkehrszählung die Grundlage für genauere Pläne bringen.

    ÖPNV: Besser als sein Ruf

    Fachbereichsleiter Berthold Kammerer schließlich stellte dem Angebot im öffentlichen Personennahverkehr für Waldmössingen ein gutes Zeugnis aus.  Vom frühen Morgen bis Mitternacht sei Waldmössingen an Schramberg, Oberndorf und Rottweil angebunden. Tagsüber und unter der Woche sogar im Stundentakt. Kammerer: „Man kommt auch spätabends noch nach Hause.“ Der ÖPNV werde von den Busunternehmern „eigenwirtschaftlich“ betrieben, muss also Geld einbringen. Auch die Tarife seien attraktiv. Eine Fahrt nach Schramberg koste 2,10 Euro. Das schaffe kaum ein Auto.

    Viele Themen in der Diskussion

    In der Diskussion fragten mehrere Einwohner nach dem Zwei-Richtungsverkehr. Die Staus im Berufsverkehr an der Burgstraße seien sehr lang. Insbesondere wenn Langholzfahrzeuge  um die Kurve wollten gehe oft gar nichts mehr.

    Franz Maurer beklagte, dass der Gedanke einer Umfahrung vom Lehen bei Heiligenbronn ins Industriegebiet nicht aufgegriffen worden sei. Er kritisierte die Entscheidung den Schulcampus nicht auf dem Sulgen sondern im Tal anzusiedeln und forderte, Waldmössingen müsse ein dritter Gemeinderatssitz zugestanden werden.

    Franz Maurer fragt nach Umgehungsstraße.

    Eine Umfahrung ab Lehen würde  zwischen 2,5 und drei Millionen Euro kosten, gab Dezember zu bedenken. Die Entscheidung für den Campus im Tal sei mit großer Mehrheit gefallen, betonte Oberbürgermeister Thomas Herzog. Um die Talstadt lebendig zu halten, sei die Entscheidung wichtig, versicherte Mager.

    OB Thomas Herzog

    Das Fehlen von Geschäften beklagte ein anderer Besucher: Plus-Markt weg, Schlecker weg, Metzger weg. Ortsvorsteherin Schmid erinnerte daran, dass der Plus-Markt wegen unterschiedlicher Auffassungen von Betreiber und Grundeigentümer verschwunden sei. Ob Geschäfte sich ansiedeln oder wegzögen habe mit Umsatzzahlen zu tun. Darauf habe die Kommune kaum Einfluss.

    Ob denn die hausärztliche Versorgung auch 2030 noch im Ort funktionieren werde, wollte ein weiterer Fragesteller wissen. Fachbereichsleiter Uwe Weisser betonte, Waldmössingen habe einen Arztsitz, die Versorgung sei auf zehn Jahre gesichert. „An Räumlichkeiten würde es nicht scheitern.“ Wegen des  demografischen Wandels wurde nach möglichen Pflegeheimplätzen gefragt und Claudia Schmid konnte auf den Ortschaftsrat am Montag verweisen. Ein Investor und ein Betreiber würden da ihr Konzept für ein Pflegeheim in der Heimbachstraße 8 vorstellen.

    Christoph Keller berichtete von fehlenden Kindergartenplätzen und Fachbereichsleiter Kammerer bestätigte, die Geburtenzahlen stiegen erfreulicherweise wieder: „Wir haben Engpässe.“ Allerdings erarbeite die Stadt jedes Jahr einen Kindergartenbedarfsplan und die Kindergartenkommission  lege die Prioritäten fest. „Es geht nicht alles auf einmal, aber wir sind dran.“

    Beim Friedhof kündigte Schmid  auf eine entsprechende Frage hin den Bau einer weiteren Urnenwand auf dem Friedhof an. Über den Platz werde im Ortschaftrat noch beraten. Auch Parkplätze für Einsatzkräfte der Feuerwehr kamen zur Sprache.

    Ortsvorsteherin Claudia Schmid leitete die Versammlung souverän.

    Nach fast drei Stunden bedankte sich Ortsvorsteherin Schmid für die „spannenden Anregungen“ und betonte, wer weitere Ideen habe, könne jederzeit auf sie oder die Verwaltung zukommen.

     

     

    - Anzeige -

    Newsletter

    - Anzeige -

    Prospekt der Woche

    Zum Werbetreibenden | Prospekt downloaden |
    Werbung auf NRWZ.de