Gute Nachricht: Abwassergebühr sinkt

Große Investitionen stehen an

Ausgedient: Die Kläranlage Schramberg bekommt für 1,8 Millionen Euro einen neuen Faulturm. Foto: him

SCHRAMBERG  (him) – Ein durch­schnit­tlich­er Vier-Per­so­n­en-Haushalt werde im kom­menden Jahr etwa 16 Euro weniger fürs Abwass­er zahlen müssen, berichtete Stadtwerkeleit­er Peter Käl­ble dem Auss­chuss für Umwelt und Tech­nik.

Sta­bile Zahlen bei Wass­er und Abwass­er und gle­ichzeit­ig nur mod­er­at steigende Kosten hat­te Käl­ble reg­istri­ert. Zugle­ich hät­ten die Stadtwerke eine Überdeck­ung beim Schmutzwass­er erre­icht. Das bedeute, dass die Gebühren 2018 für das Schmutzwass­er deut­lich sinken kön­nen. Beim Regen­wass­er gehe die Gebühr leicht zurück. Die Stadtwerke gehen von ein­er Abwasser­menge von gut ein­er Mil­lion Kubik­me­ter aus.

Stadtwerke investieren in Kanäle und Kläranlagen

Weil im Jahr 2018 und in den fol­gen­den Jahren hohe Investi­tio­nen anste­hen, kön­nen die Gebühren sich auch wieder erhöhen. In den ver­gan­genen Jahren hät­ten die Stadtwerke jew­eils zwis­chen zwei und vier Mil­lio­nen investiert. “Aber 2018 haben wir erhe­blich mehr vor der Brust“, so Käl­ble. Ins­ge­samt 5,6 Mil­lio­nen Euro sollen in den Abwasser­bere­ich fließen.

Allein für die Erschließung im Neubauge­bi­et Schoren, für einen neuen Fault­urm bei der Kläran­lage Schram­berg und für den Kanal am Bresten­berg seien 3,7 Mil­lio­nen Euro einge­plant. Weit­ere 200.000 Euro werde die Sanierung des Regen­klär­beck­ens  an der Ten­nen­bron­ner Kläran­lage kosten.

Auch bei der Ten­nen­bron­ner Kläran­lage wer­den die Stadtwerke 200.000 Euro investieren. Foto: him

Wie schon die Ortschaft­sräte in Ten­nen­bronn und Wald­mössin­gen emp­fahl der Auss­chuss ein­stim­mig dem Gemein­der­at die Gebührenkalku­la­tion  und die neuen Gebühren zu beschließen.