Dass das Gym­na­si­um einen neu­en Che­mie­saal bekom­men soll, ist seit 2014 klar. Offen ist aber noch, wann und zu wel­chem Preis. Bei den Haus­halts­be­ra­tun­gen hat­te der Rat das The­ma in den Ver­wal­tungs­aus­schuss des Gemein­de­ra­tes zur genaue­ren Bera­tung ver­wie­sen.

Im Ver­wal­tungs­aus­schuss hat der Lei­ter der Abtei­lung Hoch­bau, Andre­as Krau­se, erläu­tert, wes­halb im Haus­halts­plan eine Pla­nungs­ra­te von 25.000 Euro im kom­men­den Jahr ein­ge­plant ist – wei­te­re Kos­ten für die tat­säch­li­che Sanie­rung in den Fol­ge­jah­ren aber noch feh­len. Das Gym­na­si­um stammt bekannt­lich aus den 70er Jah­ren: „Mobi­li­ar und Tech­nik des Che­mie­saals sind in die Jah­re gekom­men“, so Krau­se.

In Abspra­che mit der Schu­le habe die Stadt aber ande­re Pro­jek­te, etwa die Musik­sä­le und den Phy­sik­be­reich, vor­ge­zo­gen. Es gehe dar­um, die Kos­ten für eine Sanie­rung zu ermit­teln. Inzwi­schen kön­ne er eine unge­fäh­re Zahl nen­nen: 350.000 bis 380.000 Euro. In die­ser Grö­ßen­ord­nung lie­ge die inzwi­schen abge­schlos­se­ne Sanie­rung des Phy­sik­saa­les. Wenn die Kos­ten klar sei­en, kön­ne der Gemein­de­rat fest­le­gen, wann der Umbau begin­nen soll, so Krau­se.