So wird die neue Schramberger Job-Karte aussehen. Was noch fehlt, ist der Firmeneindruck unten rechts. Foto: HGV

SCHRAMBERG (him) – Die neu­en Job- und Geschenk­kar­ten des Han­dels- und Gewer­be­ver­eins (HGV) kom­men wie ver­spro­chen zum Stadt­fest auf den Markt.  „Wir lie­gen voll im Zeit­plan“, ver­si­chert  André Ale­si vom HGV-Vor­stand zur HGV Card.

Die neu­en Kar­ten sol­len die bis­he­ri­gen Gut­schei­ne in  Papier­form ablö­sen. Schon seit Jah­ren konn­ten Kun­den die Gut­schei­ne bei den Kre­dit­in­sti­tu­ten kau­fen und in den HGV-Geschäf­ten ein­lö­sen. Seit Juni 2016 bie­tet der HGV aber auch Fir­men Gut­schei­ne an. Statt Tank­gut­schei­nen kön­nen Fir­men die­se Gut­schei­ne an ihre Mit­ar­bei­ter als Boni aus­ge­ben. Bis 44 Euro pro Monat sind sol­che Gut­schei­ne von Steu­ern und Sozi­al­ab­ga­ben befreit. Die Idee kam von der Magnet­fa­brik Schram­berg (MS).

Der Gedan­ke: Über die­se Gut­schei­ne wür­de der ört­li­che Han­del gestärkt und die Kauf­kraft nicht direkt abflie­ßen. Inzwi­schen erhal­ten die etwa  650 Mit­ar­bei­ter von MS und Mau­rer, aber auch der Musik­werk­statt Jäger und der Vil­la Jung­hans die HGV-Gut­schei­ne. Seit Juni 2016 sind so etwa 400.000 Euro zusätz­lich an Kauf­kraft in Schram­berg geblie­ben, schätzt Ale­si.

 HGV Card, denn Papiergutscheine zu aufwändig

Aller­dings ist das Ver­fah­ren bei vie­len hun­dert Gut­schei­nen mit gro­ßem Ver­wal­tungs­auf­wand ver­bun­den. Des­halb kam die Idee der elek­tro­ni­schen Job-Kar­te. Aber zunächst muss­ten die Fach­leu­te des HGV mit Ver­tre­tern der Spar­kas­se und der Volks­bank sowie einer Fach­fir­ma eine Rei­he juris­ti­scher und tech­ni­scher Pro­ble­me bewäl­ti­gen. Doch nun ist sicher:  Schram­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog wird beim Stadt­ju­bi­lä­um den ers­ten elek­tro­ni­schen HGV-Gut­schein-Ein­kauf täti­gen.

André Ale­si Foto: pm

“Alle  etwa 60 Akzep­tanz­stel­len sind nun im Stadt­ge­biet ange­schlos­sen und in der Lage, die Gut­schei­ne anzu­neh­men“, so Ale­si. Das gel­te auch für die Arbeit­ge­ber-Gut­schei­ne  Auch da sei man im Plan. „Wir gehen davon aus, dass die ers­ten Ein­käu­fe Anfang Okto­ber erfol­gen kön­nen“, erwar­tet Ale­si auf Nach­fra­ge der NRWZ. Das hän­ge aber im Wesent­li­chen von den inter­nen Abläu­fen bei den Part­ner­fir­men ab.

Info: Bei der HGV Card mit­ma­chen kann jeder Ein­zel­händ­ler, Gas­tro­nom, Hand­wer­ker oder Dienst­leis­ter und zwar sowohl als Akzep­tanz­stel­le als auch als Her­aus­ge­ber der Job­kar­te.  Kon­takt zur HGV-Geschäfts­füh­re­rin  Manue­la Klaus­mann über kontakt@hgv-schramberg.de