Am St. Maria-Wehr strömte am Sonntagnachmittag die Schiltach trüb-braun talabwärts. Foto: him

SCHRAMBERG (him) – Die Schiltach hat zwar ordentlich viel Wasser, aber Schäden hat es bisher nicht angerichtet. Zumindest ist der Stadtverwaltung derzeit (Montagnachmittag) nichts bekannt.

Am Berneckstrand wird das Wasser abgebremst und etwas aufgestaut.
Foto: him

Der tagelange Dauerregen hat die Polizei und die Notdienste am Wochenende in der Region zwar ordentlich auf Trab gehalten. Schramberg aber ist verschont geblieben. Auch die orkanartigen Böen am frühen Sonntagnachmittag führten nur zu abgebrochen Ästen und viel Laub auf den Straßen Das St. Mariawehr hat man teilweise heruntergefahren, um Überschwemmungen zu verhindern.

Im Schwarzwald Hochwassergefahr

Im Bereich des Polizeipräsidiums Tuttlingen berichtet Polizeisprecher Michael Aschenbrenner von umgestürzten Bäumen, beschädigten Verkehrseinrichtungen und überschwemmten Straßen. “Menschen kamen bislang nicht zu Schaden.“ Lediglich in Trossingen habe es nennenswerten Sachschaden gegeben: „Ein Baum stürzte auf ein Haus und beschädigte dieses sowie ein in der Nähe geparkten Pkw. Der Sachschaden wird auf circa 4000 Euro geschätzt.“

In Schiltach sah es so aus. Foto: Achim Ringwald

Im Schwarzwald insgesamt gab es an etlichen Flüssen – so auch an der Kinzig – Hochwasser. Das Regierungspräsidium Freiburg spricht von zwei bis zehnjährigen Hochwasserlagen. Die Wetterstationen haben teilweise mehr als 80 und bis zu 120 Liter Regenwasser je Quadratmeter gemessen. Damit seien die Meldeschwellen überschritten worden und hätten sich Abflüsse ereignet, „die nur alle zwei bis zehn Jahre auftreten“, so der Sprecher der Behörde, Markus Adler.