An den Beeten beim Schloss ist die Gartengruppe aktiv. Foto: him

In der ers­ten Oster­fe­ri­en­wo­che orga­ni­siert das JUKS³ wie­der das Kin­der­fe­ri­en­pro­gramm „Vil­la Kun­er­bunt“ in der Men­sa der Erhard- Jung­hans-Schu­le.

Beim Fuß­ball geht es ordent­lich zur Sache. Foto: him

54 Kin­der spie­len, bas­teln, kochen, toben oder gärt­nern eine Woche lang mit­ein­an­der. In vier Berei­chen sind die sechs bis zwölf­jäh­ri­gen Buben und Mäd­chen aktiv. „Eine Grup­pe ist gra­de zum Ein­kau­fen gegan­gen“, erzählt Julia Merz vom JUKS³, „sie sind heu­te für den Nach­tisch zustän­dig.“ Das übri­ge Mit­tag­essen lie­fert die Fischer-Kan­ti­ne.

Julia Merz hilft ger­ne beim Traum­fän­ger­bas­teln in der Vil­la Kun­ter­bunt.

Eine ande­re Grup­pe hat das Klein­spiel­feld in Beschlag genom­men. Dort fliegt ein Fuß­ball hin und her: „Sie­ben zu vier“ steht es gera­de. „Kannst du mir mal hel­fen“, bit­tet ein klei­nes Mäd­chen Julia Merz. Am Tisch in der Vil­la Kun­ter­bunt, sprich dem alten AOK-Gebäu­de, flech­ten die Kin­der aus Wei­den­zwei­gen klei­ne Traum­fän­ger. Und das Zusam­men­kno­ten mit der Schnur klappt noch nicht so rich­tig.

Mit Stadt­gärt­ne­rin Ant­je Schmi­der ist die vier­te Grup­pe unter­wegs. Mit Eimern, Schub­kar­ren und Schau­feln aus­ge­stat­tet schüt­ten sie Holz­hack­schnit­zel an den Beetrand beim Schloss. „Damit es schö­ner aus­sieht“, so Lenie. Anna fegt der­weil mit einem gro­ßen Besen die Rand­stei­ne sau­ber.

Start ist jeden Tag um 9 Uhr. Alle Kin­der bil­den gemein­sam mit den etwa acht Betreue­rin­nen und Betreu­ern einen gro­ßen Kreis. „Mor­gens erfah­ren die Kin­der, was wir machen, und dann kön­nen sie ich für eine der Grup­pen ent­schei­den“, so Merz. Ähn­lich nach dem Mit­tag­essen, da wäh­len sie wie­der aus und blei­ben aktiv bis zum Pro­gramm­ende um 16 Uhr.

Nächste Woche inklusiv

Das Kin­der­fe­ri­en­pro­gramm bie­tet das JUKS³ nach Mög­lich­keit in den Feri­en­zei­ten an. Immer dann, wenn kein Unter­richt ist, sol­len die Eltern die Mög­lich­keit haben, ihren Kin­dern eine sinn­vol­le Alter­na­ti­ve zum Rum­hän­gen zu bie­ten. Nach den Fei­er­ta­gen geht es mit einem inklu­si­ven Feri­en­pro­gramm „Rund­her­um ist nicht schwer“ bei der Lebens­hil­fe in Wald­mös­sin­gen wei­ter. Kin­der mit und ohne Behin­de­rung wer­den im Gast­haus Zum Frie­der mit­ein­an­der künst­le­risch aktiv wer­den.