Interkommunales Industriegebiet:  Abschluss 2018 gebillig

Erweiterung im kommenden Jahr?

SCHRAMBERG/DUNNINGEN  –  Mit dem Jahresabschluss für das Jahr2018 befasste sich die Verbandversammlung des interkommunalen Industriegebiets Seedorf-Waldmössingen. Außerdem verabschiedete die Versammlung den langjährigen Vorsitzenden, Schrambergs Oberbürgermeister Thomas Herzog.

Geschäftsführer Manfred Jungbeck berichtete von sehr erfolgreichen zwei Jahren, in denen deutlich mehr Grundstücke verkauft wurden, als geplant war.  Statt der im Jahr 2018 eigentlich geplanten 13.000 Quadratmetern habe der Verband 26.000 Quadratmeter verkaufen können. Damit habe sich der Umsatz nahezu verdoppelt und sei auf gut eine Million Euro gestiegen.  Es verblieb ein Jahresgewinn von etwa 53.000 Euro. Nach Abzug der aufgelaufenen Abschreibungen ergab sich ein kleines Defizit von 16.000 Euro, das die beiden Trägerkommunen Dunningen und Schramberg  übernehmen.

Da im Anschluss Andre Lepsch vom gemeinsamen Rechnungsprüfungsamt der Städte Rottweil und Schramberg der Geschäftsführung eine einwandfreie Arbeit bestätigte, hat die Verbandsversammlung den Geschäftsbericht einstimmig gebilligt und den Geschäftsführer entlastet.

OB Thomas Herzog als Vorsitzender verabschiedet

Unter „Verschiedenes“  dankte Dunningens Bürgermeister Peter Schumacher als stellvertretender Verbandsversammlungsvorsitzender  dem Vorsitzenden Thomas Herzog für dessen geleistete Arbeit in den vergangenen acht Jahren. „Wir haben immer partnerschaftlich kooperativ und auf Augenhöhe miteinander verhandelt“, so Schumacher. Zur OB Wahl meinte er, Wahlergebnisse seien zu akzeptieren, auch wenn sie schmerzlich seien. Die Versammlung wünsche Herzog  für den weiteren Lebensweg alles Gute.

Herzog entgegnete, auch dieser Teil seines OB-Amtes habe ihm Spaß gemacht. Man müsse den Vorgängern Herbert O. Zinell und Gerhard Winkler dankbar sein dafür, dass sie damals das Interkommunale Industriegebiet auf den Weg gebracht hätten. „Es ist schade, dass ein anderes Projekt am Kirchturmdenken anderer gescheitert ist“, meinte er in Anspielung auf das große Projekt eines gemeinsamen Gewerbegebietsausgleichs in der Region. Das Interkommunale Industriegebiet sei so erfolgreich, dass „im kommenden Jahr eine Erweiterung angegangen“ werden müsse, so Herzog. Mit  einem Weingeschenk und Blumen für die Ehefrau dankte der Verband Herzog.

 

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