Cornelia Penning und Robert Klausmann beim Smiley-Montieren in Waldmössingen.Foto: him

SCHRAMBERG (him) – Es hat eine gan­ze Wei­le seit dem Rats­be­schluss gedau­ert, aber seit Ende der Woche sind die Geschwin­dig­keits­an­zei­ge­ta­feln, kurz Smi­leys, am Ort.

Ord­nungs­amts­lei­te­rin Cor­ne­lia Pen­ning und Bau­hof­mit­ar­bei­ter Robert Klaus­mann haben die neun Geschwin­dig­keits­mess­ge­rä­te an Later­nen­mas­ten ange­bracht. Davon sind acht ein­fa­che­re  Gerä­te, ein neun­tes zeigt den Hin­weis „Lang­sam” bezie­hungs­wei­se „Dan­ke”.

Extrem­ra­ser erwischt?! Nein – beim Ein­schal­ten der Smi­leys durch­läuft das Gerät alle anzeig­ba­ren Zah­len zu Prüf­zwe­cken. Der Foto­graf hat zufäl­lig in die­sem Moment aus­ge­löst:-)

Der Rat hat­te beschlos­sen, in der Tal­stadt im Bereich Obern­dor­fer Stra­ße Ham­mer­gra­ben und in der Kirn­bach­stra­ße je einen Smi­ley anbrin­gen zu las­sen. Auf dem Sul­gen soll­te je einer in der Hei­li­gen­bron­ner- und Wald­mös­sin­ger Stra­ße sowie an der Orts­durch­fahrt Hei­li­gen­bronn in Hei­li­gen­bronn  die Auto­fah­rer zum ver­nünf­ti­gen Fah­ren mah­nen. In Wald­mös­sin­gen hängt je ein Gerät in der Vor­stadt­stra­ße aus Rich­tung Kas­tell­hal­le kom­mend, an der Heim­bach­stra­ße bei der Ein­mün­dung Roter Weg und in der See­dor­fer Stra­ße bei der Angel­wa­sen­stra­ße. In Ten­nen­bronn ist ein Smi­ley in der Haupt­stra­ße ange­bracht. Ins­ge­samt haben die Smi­leys etwa 20.000 Euro gekos­tet.

Ein Blitzer kommt noch

Der Gemein­de­rat hat­te beschlos­sen, die „Smi­leys“ zu beschaf­fen und dafür auf Blit­zer zu ver­zich­ten. Aus­nah­me Wald­mös­sin­gen. Hier will die Stadt auf Wunsch des Ort­schafts­ra­tes wei­ter­hin einen sol­chen Kas­ten auf­stel­len. Eine sol­che „sta­tio­nä­re Mess­ein­rich­tung“ an der Heim­bach­stra­ße wür­de etwa 85.000 Euro kos­ten. Dar­über wird im Zusam­men­hang mit dem Haus­halt 2018 ent­schie­den.

Etwa 5000 Euro zusätz­lich möch­te die Ver­wal­tung für eine neue „Box zur ver­deck­ten Ver­kehrs­ana­ly­se“ aus­ge­ben. Die­ses Käst­le möch­te Ord­nungs­amts­lei­te­rin Cor­ne­lia Pen­ning  nut­zen, um an kri­ti­schen Stel­len die Ver­kehrs­stär­ke und das gefah­re­ne Tem­po unbe­merkt mes­sen zu kön­nen. Damit wol­le sie bei­spiels­wei­se Anwoh­ner­kla­gen auf ihre Stich­hal­tig­keit über­prü­fen.  Gege­be­nen­falls  wer­de dann eine mobi­le Geschwin­dig­keits­kon­trol­le in die­sem Bereich statt­fin­den.