Dieses Jahr ist alles anders – auch beim JUKS³. Wegen Corona war lange nicht klar, ob und in welcher Form überhaupt ein Sommerferienangebot stattfinden kann. Jetzt können Kinder und Eltern jubeln. Kommende Woche starten die „Sommererlebnistage“ für Kinder ab 6 Jahren, so die Stadt Schramberg in einer Pressemitteilung:

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Auf dem Programm stehen demnach tolle Angebote von Hüttenbauen und Wiese erforschen oder Wasseruntersuchungen über Sport bis zu spannenden Aktionen im Wald. Dazu nehmen die Betreuerinnen und Betreuer vom JUKS³ die Kinder mit zum Berneckstrand und auf den Raustein. Als Highlight gibt es verschiedene Tagesausflüge, die sind aber noch geheim. Die Ferienfreizeit für die „Kleinen“ im Kita-Alter wird in den Kindergärten Don Bosco in der Talstadt und Eckenhof im Stadtteil Sulgen stattfinden.

Natürlich gelten die Corona-Verordnungen auch im Ferienprogramm. Deshalb werden morgens Gruppen gebildet, die den Tag über fest zusammenbleiben. Ein freies Spielen ist trotzdem möglich, sodass dem Spaß nichts im Wege steht.

Die Mitarbeitenden im JUKS³ waren sehr erleichtert, als die neuen Verordnungen des Landes die Durchführung eines Ferienangebotes erlaubten. Schnell machte man sich ans Werk und startete eine Umfrage unter allen Eltern mit Kindern im Alter von 3 bis 12 Jahren. Ziel war es, durch den Lockdown belasteten Familien eine Betreuungsperspektive über die sechs Wochen Sommerferien zu bieten. Neben der zwingenden Berufstätigkeit wurde unter anderem auch abgefragt, ob noch Urlaubsanspruch besteht. Insgesamt kamen über 280 Fragebögen online und in Papierform zurück.

„Wir sind sehr dankbar für die vielen und vor allem ehrlichen Rückmeldungen zur persönlichen Situation“, so Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr. „Anfangs gingen wir davon aus, dass wir vielen Eltern absagen müssen und erhofften uns durch die Umfrage eine Orientierung. Das JUKS³ und die Abteilung Schulen und Kindertagesstätten haben es aber nun mit großem Engagement der Mitarbeitenden geschafft, sowohl für Kinder im Kita-Alter, als auch für die 6 bis 12-jährigen ein abwechslungsreiches und spannendes Angebot hinzubekommen“, freut sich Dorothee Eisenlohr.

Die Auswertung ergab auch, dass der Betreuungsbedarf in den diesjährigen Sommerferien besonders hoch ist. Bei den Kindern unter sechs Jahren war er sogar doppelt so hoch wie in den Vorjahren. Da den Kindern in diesem Jahr die sozialen Kontakte mit Gleichaltrigen fehlen, hat viele Eltern dazu veranlasst, ihren Nachwuchs über einen längeren Zeitraum beim Ferienprogramm anzumelden.

 

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