JUKS mit Biene

SCHRAMBERG – Die Porträts von Schrambergern an der Fassade des JUKS-Gebäudes an der Schlossstraße haben ausgedient. Seit einigen Tagen schmückt eine übergroße Biene das Haus.

„Kinder haben die  Biene beim diesjährigen Großspielprojekt ‚Natur Pur‘ gemalt“, berichtet Luisa Wöhrle vom Jugend und Kinderbüro Schramberg (JUKS). Das Großspielprojekt in den Sommerferien und weitere Projekte wie die „Biberbande“ und eine Freizeitaktion in den Pfingstferien hatte dieses Jahr die Stiftung Naturschutzfonds mit insgesamt 37.000 Euro gefördert. Das JUKS habe in diesem Jahr den Schwerpunkt auf Natur gelegt, so der Leiter des JUKS, Marcel Dreyer. 

Anna Saurer habe die Idee  gehabt, aus mehreren großen Teilen eine Biene zusammen zu stellen und im Rahmen eines Workshops mit Kindern zu malen. Da das Haus, wie Julia Merz vom JUKS meint, „dringend eine neue Außendarstellung gebraucht“ habe, sei man gern darauf eingegangen.

Auf’s Artensterben hinweisen

Die Biene stehe als Symbol für das Insekten- und Artensterben, so Dreyer. „Trotz der dramatischen Entwicklung in den letzten Jahrzehnten ist das noch nicht so in den Fokus geraten.“  Mit der neuen Biene wolle das JUKS nun dazu beitragen und gleichzeitig die „etwas schäbige Fassade“ schmücken.

Etliche Kinder, die damals am Workshop teilgenommen hätten, seien schon vorbei gekommen. Sie hätten sich gefreut, das ihr Werk nun so prominent in Schramberg zusehen sei, erzählt  Luisa Wöhrle.

 

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