SCHRAMBERG  (him) – Schlechte Nachricht für Pendler und Fußgänger: In diesem Jahr werden die Ampeln auf dem Sulgen nicht mehr umgerüstet. Das hat Georg Schrempp von der Abteilung Tiefbau im Ausschuss für Umwelt und Technik berichtet.

Entgegen ihrer festen Zusage könne die Spezialfirma den Auftrag nicht mehr bis Ende November erledigen, habe sie Mitte November mitgeteilt. Das sei in diesem Jahr „aus Kapazitätsgründen“ nicht mehr zu schaffen. Er habe versucht, wenigstens einen Teil der Maßnahme noch durchzusetzen – die Fußgängerampeln an der St. Laurentiuskirche  etwa –, aber auch das sei nicht möglich.  

Die Firma habe immerhin versprochen, noch im Januar ab der vierten Kalenderwoche auf dem Sulgen loszulegen. Allerdings unter zwei Bedingungen, es dürfe kein Schnee liegen und müsse mindestens fünf Grad warm sein. Eher unwahrscheinlich also, dass das im Januar was wird.

Berufsverkehr führt zu Staus

Weil es auf dem Sulgen rund um die Bärenkreuzung im Berufsverkehr immer wieder längere Staus gibt, hatte die Stadt ein Beratungsunternehmen beauftragt, die Verkehrsströme zu analysieren und eine besser an die Verkehrsbedingungen angepasste Ampelsteuerung zu entwickeln. Gleichzeitig möchte die Stadt mit finanzieller Unterstützung durch den Landkreis die Ampeln selbst auf energiesparende LED-Ampeln umrüsten.