SCHRAMBERG – Vor fast genau zwei Jahren hatten die „Aktiven Bürger“ beantragt, die Stadt möge prüfen, ob im Bereich Geißhalde / Gewerbepark Junghans ein ballspielplatz angelegt werden könnte. Nun kommt die Verwaltung zum Schluss: Keine so gute Idee.
Prospekt der Woche
... zum Vergrößern und Durchblättern:Im Ausschuss für Umwelt und Technik wird die Verwaltung laut einer Vorlage dem Ausschuss vorschlagen, den Gedanken nicht weiter zu verfolgen. Der Leiter der Abteilung Tiefbau Konrad Ginter schreibt in der Vorlage wegen der „grundsätzlichen Überlegungen zum Sanierungsgebiet Talstadt West“ habe die Verwaltung den Antrag bisher nicht beantworten können.
Keine geeigneten Flächen in städtischem Besitz
„Inzwischen ist geklärt, dass die einzig geeigneten Flächen im Gewerbepark für die Nutzung als Ballspielfläche nicht zur Verfügung stehen.“ Diese Flächen befänden sich in Privateigentum, eine öffentliche Zuwegung sei nicht vorhanden. „Die städtischen Flächen im Eingangsbereich des Gewerbeparks sind zu klein für eine sinnvolle Nutzung“, so Ginter weiter.
Auch fehle im kompletten Bereich das notwendige Baurecht für eine offizielle Ballspielfläche. Nach Rücksprache mit JUKS³ stellt das Gebiet Geißhalde auch kein sonderlich geeignetes Gelände in der Talstadt dar.
Zu weit vom Schuss
„Die Distanz zu Schulen und Innenstadt sowie die Einsehbarkeit und somit soziale Kontrolle sprechen eher gegen den Platz.“ Eine zentralere Lösung, näher an den Schulen, wäre sicherlich für Kinder und Jugendliche besser, da man dann auch zufällig und spontan spielen kann.
Abschließend versichert Ginter, in den nächsten Jahren werde die Verwaltung „Überlegungen zur Schaffung zusätzlicher Flächen für Ballspiele“ in der Innenstadt anstellen.