Der Gemein­de­rat hat über den Jah­res­ab­schluss des Spit­tel-Senio­ren­zen­trums für das Jahr 2017 bera­ten.  Der Ver­wal­tungs­aus­schuss (VA) hat­te den Bericht des Lei­ters des Spit­tel­se­nio­ren­zen­trums Albert Röcker schon aus­führ­lich gehört.

Den­noch hat Röcker auch im Gemein­de­rat  noch­mals das Wort ergrif­fen, um ein Miss­ver­ständ­nis auf­zu­klä­ren. Er hat­te im VA berich­tet, dass die Spit­tel­kü­che 2017 an die Arbei­ter­wohl­fahrt 40.115 Essen gelie­fert habe, 5556 mehr als 2016. Des­halb sei­en die Erträ­ge für „Essen auf Rädern” um 18 Pro­zent gestie­gen.

Ein Rat habe gefragt, wie das mög­lich sei, wenn gleich­zei­tig die Aus­ga­ben für Lebens­mit­tel gesun­ken sei­en. Er habe noch­mal nach­ge­schaut, so Röcker, und fest­ge­stellt, dass das nicht stim­me. Auf Sei­te 20 sei­nes Berichts ste­he, dass im Jahr 2016 das Spit­tel für Lebens­mit­tel gut 365.000 Euro aus­ge­ge­ben habe und im Jahr 2017 386.000 Euro. „Wir haben die Aus­ga­ben also um gut 20.000 Euro erhöht und kein Was­ser in die Sup­pe geschüt­tet“, beton­te Röcker. Der­ge­stalt  beru­higt, hat der Rat den Jah­res­ab­schluss ein­stim­mig gebil­ligt.

Info: Der Jah­res­über­schuss von 591.000 Euro wird den Gewinn­rück­la­gen des Alten- und Pfle­ge­zen­trums zuge­führt. Den Ver­lust der Senio­ren­be­geg­nungs­stät­te „Spit­tel­treff“ von 101.000 Euro gleicht die Stadt  aus dem Haus­halt aus.

 

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