Spass beim Hindernisparcours Foto: him

Zwi­schen den Jah­ren“ soll sich in Schram­berg kein Kind lang­wei­len. Des­halb sorg­te das JUKS³  vom 2. bis 4. Janu­ar in der Karl-Diehl-Hal­le für Spiel, Sport und Unter­hal­tung. Bei den  „Action Games“ hat­ten die sechs Betreue­rin­nen und Betreu­er um Simo­ne Hangst einen Hin­der­nis-Par­cours auf­ge­baut, im klei­ne­ren Hal­len­teil konn­ten die Kin­der Fuß­ball oder Hand­ball spie­len.

Auf der Empo­re lud ein lan­ger Tisch zum Bas­teln ein, und in einer Ruhe­ecke gemüt­lich ein Buch lesen und sich ent­span­nen. Für den klei­nen Hun­ger zwi­schen­durch hat­ten die Betreue­rin­nen einen Tisch mit Obst und Knä­cke­brot auf­ge­stellt, an dem sich jeder bedie­nen durf­te. Das beson­de­re: Die Kin­der konn­ten ein­fach vor­bei­schau­en, ohne Anmel­dung – und die Teil­nah­me an den Action Games ist kos­ten­los.

Alles war sehr harmonisch“

BA-Stu­den­tin Seli­na Mau­rer sucht für Juli­an ein pas­sen­des Bas­tel­pa­pier aus. Der Sie­ben­jäh­ri­ge kam an allen drei Tagen in die Hal­le. Ihm habe „alles“  sehr gefal­len, erzählt er nach eini­gem Über­le­gen. Lili (7) hat am liebs­ten gebas­telt. Für den neun­jäh­ri­gen Omar war „das Seil­schwin­gen das Bes­te”. Jetzt hat er sich aus einem Papp­tel­ler eine Mas­ke gebas­telt und ruft: „Wo ist das Kle­be­band?“

Seli­na Mau­rer hilft Omar beim Mas­ken­bas­teln

Die täg­lich etwa 50 Kin­der im Alter zwi­schen sechs und zwölf Jah­ren konn­ten frei wäh­len, was sie machen möch­ten. „Es war alles sehr har­mo­nisch“, freut sich Mau­rer. „Wir haben nur posi­ti­ve Rück­mel­dun­gen bekom­men.“ Wer zu etwas kei­ne Lust mehr hat­te, konn­te sich ein­fach ein ande­res Ange­bot wäh­len.

Simo­ne Hangst ergänzt: „Die Kin­der genie­ßen es ein­fach, mal nur spie­len zu kön­nen, den gan­zen Tag zu tun und zu las­sen, was man mag.“

In allen Ferien ist was geboten

Das JUKS wer­de auch in die­sem Jahr in allen Feri­en Ange­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che machen. An Ostern wer­de es erst vier Tages­aus­flü­ge unter dem Mot­to „Aben­teu­er Natur“ geben. Nach den Oster­fei­er­ta­gen folgt ein inklu­si­ves Feri­en­an­ge­bot in Zusam­men­ar­beit mit der Lebens­hil­fe.

An Pfings­ten kommt das „Grün­holz­mo­bil“ nach Ten­nen­bronn und spä­ter wird das Spiel­mo­bil in Ten­nen­bronn und in der Tal­stadt für Spiel und Spass sor­gen.

In den Som­mer­fe­ri­en star­tet wie­der ein ein­wö­chi­ges Groß­spiel­pro­jekt “Natur PUR!“  gleich am ers­ten Feri­en­tag und danach fin­det in Wald­mös­sin­gen der Bau­spiel­platz statt. In der  vor­letz­ten Som­mer­fe­ri­en­wo­che bie­tet Pfef­fer­MINT wie­der für Jugend­li­che zwi­schen zwölf und 16 Jah­ren die Mög­lich­keit, Fir­men, Betrie­be und Hoch­schul­ein­rich­tun­gen ken­nen zu ler­nen. In den Herbst­fe­ri­en koope­riert das JUKS wie­der mit der Lebens­hil­fe und bie­tet ein inklu­si­ves Pro­gramm. 

Die stell­ver­tre­ten­de JUK­S³-Lei­te­rin Hangst hat schon wäh­rend der Action Games mit etli­chen Eltern über die Feri­en­pro­gram­me gespro­chen. „Die Fami­li­en pla­nen da mit uns.“ Klar, es kön­ne nicht in allen Stadtei­len zugleich etwas ange­bo­ten wer­den, so Hangst. „Aber wir bie­ten immer Trans­fers an, alle Kin­der kön­nen also mit­ma­chen.“

Info: Alle Feri­en­an­ge­bo­te mit genau­en Daten und Hin­wei­sen fin­det man unter https://www.juks-hoch-drei.de/willkommen