Die Lage am Kindergarten der katholischen Seelsorgeeinheit Aichhalden in Heiligenbronn wird zunehmend schwierig. Als heute Morgen die Eltern ihre Kinder dort abliefern wollten, erfuhren sie, es werde heute nur eine „Notgruppe“ eingerichtet, weil vier Erzieherinnen sich krank gemeldet haben. Die Leiterin darf nach einer Meldung zur Kindeswohlgefährdung die Einrichtung nicht betreten.

Am Montag hatten die Mitarbeiterinnen der drei Kindergärten der Seelsorgeeinheit Aichhalden einen pädagogischen Tag. Davon hatten die Eltern nach ihren Angaben erst am vergangenen Mittwoch erfahren. Heute nun die Notgruppe. „Wie es morgen weitergeht, sollen wir morgen früh erfahren“, berichtet eine betroffene Mutter der NRWZ. Für alleinerziehende Mütter höchst problematisch.

Die Mutter hat im Gespräch mit der NRWZ allerdings auch betont, dass sie wie auch einige andere Eltern mit der bisherigen Betreuung im Heiligenbronner Kindergarten sehr zufrieden sei. Ihre Tochter gehe inzwischen gern in die Einrichtung. Für heute war der Besuch von Vertretern des Landesjugendamts in Heiligenbronn angekündigt. Dabei geht es um den möglichen Vorfall, der zur Meldung der Kindeswohlgefährdung geführt hat. Bis dato gibt es allerdings keine Anzeige bei der Polizei.

Lage am Mittwoch:

Die Krippengruppe im Heiligenbronner Kindergarten ist derzeit im Betrieb. Die Kindergartengruppe bleibt wohl mindestens die nächsten zwei Wochen geschlossen, wurden ie Eltern am Morgen informiert. Dafür bestehe eine „Notgruppe“ in Waldmössingen von 7.30 Uhr bis  12.30 Uhr für zwölf Kinder.

 

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