Verwaltungsausschuss empfiehlt Zuschuss für Kindergarten Maria Königin in Tennenbronn. Archiv-Foto: him

SCHRAMBERG – TENNENBRONN (him) – Eigent­lich soll­te der Kin­der­gar­ten Maria Köni­gin in Ten­nen­bronn im kom­men­den Jahr kein Geld für Inves­ti­tio­nen erhal­ten, nun macht der Ver­wal­tungs­aus­schuss doch 15.000 Euro extra locker. Der Grund: Das Geld wird für zwei zusätz­li­che Toi­let­ten gebraucht.

Wie Fach­be­reichs­lei­ter Bert­hold Kam­me­rer berich­te­te, waren außer­dem Zuschüs­se für Schall­schutz­maß­nah­men, neue Fens­ter und eine neue Küche bean­tragt. Im Kin­der­gar­ten­ku­ra­to­ri­um hat­te die Stadt aber erklärt, man wol­le sich im kom­men­den Jahr auf die För­de­rung von Maß­nah­men kon­zen­trie­ren, die der Schaf­fung neu­er Kita-Plät­ze die­nen, so Kam­me­rer.

Inzwi­schen habe sich aber erge­ben, dass zumin­dest die 15.000 Euro genau dafür gebraucht wer­den. Eine neue Richt­li­nie bestimmt, dass für sechs bis zehn Kin­der ein WC vor­han­den sein muss. Der­zeit besu­chen 67 Kin­der den Kin­der­gar­ten, für die sechs WC vor­han­den sind. Nur wenn die zwei WCs hin­zu­kom­men, so Kam­me­rer, könn­ten auch die Kin­der der “ver­läss­li­chen Grund­schu­le“ wei­ter betreut wer­den.

Entscheidung mit „Bauchgrimmen”

Das sei „ein ver­nünf­ti­ger Vor­schlag“, fand Tho­mas Brant­ner (CDU), „weil er neue Plät­ze bringt”. Ande­rer­seits habe er „Bauch­grim­men”, wenn die im Kin­der­gar­ten­ku­ra­to­ri­um gefäll­ten Beschlüs­se nach­träg­lich „über den Hau­fen“ gewor­fen wür­den. Udo Neu­deck (Freie Lis­te), fand, das gehe eigent­lich nicht, sprach sich dann aber doch für die 15.000 Euro aus, weil neue Plät­ze geschaf­fen wür­den.

Oskar Rapp (Freie Lis­te) war über­zeugt, dass der Ort­schafts­rat mit der Lösung leben kön­ne. „Wich­tig war uns, dass das Betreu­ungs­an­ge­bot nicht geschmä­lert wird.“ Mir­ko Wit­kow­ski (SPD/Buntspecht) fand die Maß­nah­me not­wen­dig, aber sol­che Ent­schei­dun­gen müss­ten im Kin­der­gar­ten­ku­ra­to­ri­um behan­delt wer­den: „Sonst gibt’s Frust.“

Schließ­lich emp­fahl der Aus­schuss ein­stim­mig dem Rat, die 15.000 Euro in den Haus­halts­plan auf­zu­neh­men.