Kindergarten Meierhof: Nur noch die Bodenplatte ist übrig. Foto: Mayr

SCHRAMBERG  (him) – Ein Schand­fleck weni­ger. Nach jah­re­lan­gem Dahin­gam­meln hat jetzt die Stadt den frü­he­ren Kin­der­gar­ten beim Mei­er­hof abbre­chen las­sen. Unser Leser Tony Mayr hat uns ein Bild geschickt.

Das Gebäu­de, das spä­ter als Kat­zen­auf­fang­sta­ti­on des Tier­schutz­ver­eins gedient hat­te, steht auf einer Lis­te von Gebäu­den, die abbruch­reif sind.  Auf Wunsch der CDU-Frak­ti­on hat­te die Stadt die­se Lis­te mit eige­nen und frem­den, abbruch­rei­fen Gebäu­den zusam­men gestellt. Bei den Häu­sern im Besitz der Stadt ist auch ange­ge­ben, wann die­se abge­bro­chen wer­den sol­len.

Eigent­lich woll­te der Gemein­de­rat  Ende Mai schon über das The­ma bera­ten. Weil die Sit­zung aber schon etwa sie­ben Stun­den gedau­ert hat­te, ver­schob der Rat auf Antrag von Bernd Rich­ter, ÖDP, die­sen Tages­ord­nungs­punkt. Nun hat die Ver­wal­tung den Abbruch des ehe­ma­li­gen Kin­der­gar­tens wie geplant „in 2017“ umge­setzt. Kos­ten: etwa 30.000 Euro.

Eben­falls unter ande­rem auf der Lis­te für 2017: das Wohn­ge­bäu­de „Beim Mei­er­hof 19“, ein Lager­schup­pen im Bereich Ober­reu­te und ein Wohn- und Geschäfts­haus am Bres­ten­berg.