Der Faulturm, wie er eines Tages aussehen könnte. Fotomontage: Stadtwerke

SCHRAMBERG (him) – Nach lan­ger Dis­kus­si­on hat der Gemein­de­rat mit gro­ßer Mehr­heit dem Neu­bau eines Faul­turms bei der Klär­an­la­ge im Schiltach­tal zuge­stimmt. Tief­bau­amts­lei­ter hat­te ein wei­te­res Mal für den vor­ge­schla­ge­nen Stand­ort auf dem Park­platz gewor­ben.

Dage­gen hat­te sich CDU-Stadt­rat Johan­nes Grimm gewandt. Er woll­te aus opti­schen Grün­den den Turm in einem Gebiet neben dem Rad­weg sehen. Dies wür­de aber das Land­rats­amt nicht geneh­mi­gen, hat­te Dezem­ber schon im Aus­schuss für Umwelt und Tech­nik erläu­tert.

Grimm ver­lang­te zudem ein Gesamt­kon­zept für die Klär­an­la­ge wegen der erfor­der­li­chen Erwei­te­run­gen. Das sei nicht mög­lich, weil noch über­haupt nicht klar sei, wel­che wei­te­ren Klär­stu­fen in wel­cher Grö­ße eines Tages not­wen­dig wür­den, so Dezem­ber. Nun wird der etwa 1,8 Mil­lio­nen Euro teu­re Turm wie von den Inge­nieu­ren vor­ge­schla­gen gebaut – aller­dings mit weni­ger wuch­ti­gem Turm­auf­bau.

Dage­gen stimm­ten Cle­mens Mau­rer, Johan­nes Grimm und Jür­gen Kaupp (alle CDU), sowie der frak­ti­ons­lo­se Stadt­rat Jür­gen Reut­ter. Tho­mas Brant­ner (CDU) ent­hielt sich.