Krämermarkt: ab 2018 in der Stadt

Neuer Platz ums Rathaus

SCHRAMBERG (him) – Die sechs jährlichen Schramberger Krämermarkte sollen nach dem Willen des Ausschusses für Umwelt und Technik künftig  im Bereich vor und hinter dem Rathaus stattfinden. Einen entsprechenden Empfehlungsbeschluss für den Gemeinderat hat der Ausschuss am Donnerstag getroffen.

Ab 2018 gibt es Socken und Co. beim Rathaus. Foto: him

Bisher finden die Märkte entlang der Schiltachstraße statt. Ordnungsamtsleiterin Cornelia Penning hatte dem Gremium vom nachlassenden Interesse  der Händler berichtet: Viele der 26 angemeldeten Händler fehlten immer wieder unentschuldigt. „Aber auch die Kunden brechen weg.“

Der Vorschlag der Stadt, den Markt in die Stadt zu verlegen, sei bei den Händlern auf positiver Resonanz gestoßen. Die Verwaltung habe untersucht, welche Möglichkeiten es gäbe. Marktstraße und obere Hauptstraße schieden leider aus, weil wegen der erforderlichen Rettungswege zu große Lücken zwischen den Ständen frei bleiben müssten. Ein kompakter Markt um das Rathaus böte 21 Händlern Platz, wenn man die bisherigen Standgrößen zugrunde lege.

Die Fraktion SPD-Buntspecht sprach sich für die Verlegung aus. Bei einem Marktbesuch am Dienstag hätten alle befragten Händler für die Innenstadt votiert und den schwachen Besuch „da draußen“ beklagt.

Ralf Rückert (Freie Liste) wollte wissen, ob nicht doch wie in Rottweil der Markt in den Fußgängerzonen stattfinden könne. An Markttagen könnte man das Hess-Bächle ja abdecken, schlug er vor.

Oberbürgermeister Thomas Herzog wies auf die wesentlich breitere obere Hauptstraße in Rottweil hin. Eine Rettungsgasse müsse gut drei Meter betragen. Das sei in der Marktstraße und Hauptstraße mit dicht stehenden Ständen nicht zu schaffen. „Die Feuerwehr drängt darauf, dass da frei bleibt.“ Das Abdecken des Bächles  durch den Bauhof koste etwa 2000 Euro, so Herzog. Das sei unverhältnismäßig viel Geld. Herzog erinnerte an die Weihnachtsmärkte  beim Rathaus: „Der Charme dieser Märkte ist ihre Kompaktheit.“ Das sahen die Ausschussmitglieder ebenso und stimmten dem Verwaltungsvorschlag zu.

 

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