Das Krankenhaus wird zur Filmkulisse. Vor anderthalb Jahren hatte der Gemeinderat die leeren Räume besucht. Archiv-Foto: him

SCHRAMBERG (pm/him) – Vor sechs Jah­ren dicht gemacht, war das Schram­ber­ger Kran­ken­haus im Dorn­rös­chen­schlaf ver­sun­ken. Nun star­tet das eigent­lich ja noch gar nicht so alte Gemäu­er noch­mal rich­tig durch. Nicht nur, dass ein Immo­bi­li­en­fach­mann vor­schlägt, die bei­den Bet­ten­trak­te zu Wohn­ge­bäu­den umzu­bau­en. Gleich nächs­te Woche wird  das Gebäu­de zur Film­ku­lis­se, wie die Stadt berich­tet:

Die Pro­duk­ti­ons­fir­ma Obe­ron Film dreht im ehe­ma­li­gen Kran­ken­haus den Kino­film „Das Leben mei­ner Toch­ter“. Der­zeit lau­fen dort bereits Vor­ar­bei­ten, bei denen ein­zel­ne Räum­lich­kei­ten für den Dreh her­ge­rich­tet wer­den. Die eigent­li­chen Dreh­ar­bei­ten begin­nen am 8. Novem­ber und wer­den rund zwei Wochen bis 23. Novem­ber dau­ern.

Der Film „Das Leben mei­ner Toch­ter“ setzt sich mit dem The­ma Organ­spen­de aus­ein­an­der. In der Geschich­te erlei­det ein acht­jäh­ri­ges Mäd­chen einen schwe­ren Herz­feh­ler. Ihre Eltern sehen sich nun mit den zahl­rei­chen Pro­ble­men, die mit dem lan­gen War­ten auf ein Spen­der­or­gan zusam­men­hän­gen, kon­fron­tiert. Im Ver­lauf des Films wird die Fra­ge auf­ge­wor­fen, wie weit man gehen darf, um das Leben des eige­nen Kin­des zu ret­ten.

Die Pro­duk­ti­ons­fir­ma Obe­ron Film ist in Ber­lin ansäs­sig und pro­du­ziert seit 2009 Spiel­fil­me für Fern­se­hen und Kino. Dazu gehö­ren etwa die Fil­me „Einer wie Bru­no”, „Seit du da bist” und „Spu­ren der Rache”. Sie ist zudem als Ser­vice Pro­du­zent für inter­na­tio­na­le Film­pro­duk­tio­nen tätig.

Der­zeit ist Obe­ron Film in Schram­berg unter­wegs auf der Suche nach Kom­par­sen. Wer Inter­es­se hat, kann sich unter der Mail­adres­se komparsen@web.de direkt bei der Pro­duk­ti­ons­fir­ma mel­den.