Start Schram­berg Kreis­sport­hal­le Sul­gen: Wohin mit den Sport­lern?

Kreissporthalle Sulgen: Wohin mit den Sportlern?

Sanie­rung wird 2021 für Schu­len und Ver­ei­ne ein Pro­blem

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SCHRAMBERG – Wenn in den nächs­ten zwei Jah­ren die Kreis­sport­hal­le auf dem Sul­gen saniert wird, wer­den Schu­len und Ver­ei­ne zeit­wei­se Aus­weich­hal­len suchen müs­sen. Im kom­men­den Jahr plant der Kreis Rott­weil den Brand­schutz  in der Hal­le auf Vor­der­mann zu brin­gen. 2021 sol­len die Umklei­de­ka­bi­nen und die Duschen saniert wer­den.

In der Sul­ge­ner Hal­le fin­det neben dem Sport­un­ter­richt für die Berufs­schü­ler auch  Sport­un­ter­richt  für die Grund- und Werk­re­al­schü­ler statt. Auch das Gym­na­si­um nutzt die Hal­le. Außer­halb der Unter­richts­zeit haben etli­che Sul­ge­ner Ver­ei­ne ihre Übungs­stun­den in der Kreis­sport­hal­le an der alten Rott­wei­ler Stra­ße. Ulrich Bihl­mai­er, stell­ver­tre­ten­der Schul­lei­ter, der beruf­li­chen Schu­len: „Es gibt bis dato noch kei­nen Plan, wie dann der Sport­un­ter­richt orga­ni­siert wer­den soll.“

Wenn die Hal­le wäh­rend der Arbei­ten kom­plett geschlos­sen blie­be, wer­de es sicher nicht ein­fach wer­den, den Sport­un­ter­richt abzu­hal­ten. Bihl­mai­er sieht nichts­des­to­trotz die Sanie­rung der Hal­le als not­wen­dig an. „Der Kreis macht viel für sei­ne Schu­len“, erkennt er an.

Brandschutz wird in den Ferien erledigt

Fach­be­reichs­lei­te­rin Susan­ne Gwosch kann etwas beru­hi­gen: „Die Brand­schutz­maß­nah­men sol­len in den Feri­en umge­setzt wer­den.“ 2020 stel­le sich die Hal­len­nut­zungs­fra­ge des­halb noch nicht. Anders sehe es für das Jahr 2021 aus, wenn die Sani­tär­an­la­gen wegen der Legio­nel­len­pro­ble­ma­tik kom­plett aus­ge­tauscht wer­den müss­ten. „Das wird in der Feri­en­zeit nicht zu schaf­fen sein“, fürch­tet Gwosch.

Der Land­kreis wird in bei­de Maß­nah­men im kom­men­den Jahr eine knap­pe hal­be Mil­li­on und im Jahr 2021 etwa 1,5 Mil­lio­nen Euro inves­tie­ren müs­sen. Da die Hal­le ja auch von der Stadt Schram­berg stark genutzt wird, wird sich die Stadt an den Kos­ten betei­li­gen. In wel­cher Höhe, dar­über wer­de noch ver­han­delt, so Gwosch. Ein Gespräch zwi­schen den Ver­ant­wort­li­chen des Krei­ses und Ober­bür­ger­meis­te­rin Doro­thee Eisenlohr zu die­ser Fra­ge soll dem­nächst statt­fin­den. „Im Haus­halts­plan 2020 haben wird schon mal einen Betrag dafür vor­ge­se­hen“, so Gwosch.

 

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