Kreistag: Schramberg wählt ungewöhnlich

SCHRAMBERG – Ein überraschendes Ergebnis bei der Kreistagswahl: Die CDU bleibt in Schramberg  nur ganz knapp stärkste Partei mit 24,1 Prozent. Sie verliert im Vergleich zu 2014 – damals erreichte die CDU noch 32,2 Prozent –  gut acht Prozent .

Die Freien Wähler sind der  CDU mit 22,4 Prozent dicht auf den Fersen verlieren aber ähnlich hoch wie die CDU. Vor vier Jahren  lagen die Freien Wähler noch bei 31,3 Prozent. Die SPD muss mit 14,1 Prozent Federn lassen (2014: 18,2 Prozent). Ein  vergleichsweise starkes Ergebnis erzielt die ÖDP in Schramberg mit 12,1 Prozent, etwa weniger als 2014 mit 13,2 Prozent.

Die FDP kommt auf  7 Prozent, die  „Aktiven Bürger Schramberg“ auf 7,6 Prozent. Beide hatten 2014 nicht kandidiert. Für die Grünen ist Schramberg kein gutes Pflaster, sie landen auf sieben Prozent, leicht verbessert gegenüber 2014 mit 5,1 Prozent. Auch die AfD hat in Schramberg wenig zu holen und bekommt beim ersten Antritt lediglich 5,7 Prozent.

Die Sitzverteilung ist inzwischen auch geklärt: Clemens Maurer  und Jürgen Kaupp (CDU), Thomas Herzog (Freie Liste), Josef Günter (SPD), Bernd Richter (ÖDP) und Jürgen Reuter (Aktive Bürger) werden Schramberg im Kreistag vertreten.

 

-->

Aktuell auf NRWZ.de

Schramberg gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Schramberg. Bundespräsident Roman Herzog hat im Jahr 1996 den Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus ins Leben gerufen. Gewählt wurde hierfür der...

„Tempo 30“ vor der Sulgener Schule

Seit Donnerstagmittag gilt nun Tempo 30 auch im Bereich der Grund-und Werkrealschule. Von Montag bis Freitag zwischen 6 und 17 Uhr gilt...

Touristen-Service künftig auch sonntags

Die „Tourist Information“ in Rottweil soll länger geöffnet haben, auch an Samstagnach- und Sonntagvormittagen. Das beschloss der Gemeinderat auf Antrag der FDP-Fraktion...

Herausforderungen des ländlichen Raumes

Jusos aus der ganzen Region haben sich am vergangenen Wochenende in Singen getroffen und über gemeinsame politische Vorhaben diskutiert. „Wir konnten uns...

Mehr auf NRWZ.de