Die Musiker vor...

SCHRAMBERG  (him) – Am Sams­tag tra­ten Lar­ry Gar­ner  und die Nor­man Bea­ker Band im Kul­tur­be­sen auf. Danach am Sonn­tag besuch­ten die Musi­ker das Auto- und Uhren­mu­se­um. Dort hat Bär­bel von Zep­pe­lin die Gäs­te geführt. Sie berich­tet über bei­des:

Die Musi­ker hat­te ihren bereits fünf­ten  Auf­tritt in Harald Bur­gers Schram­ber­ger Kul­tur­be­sen. „Mir gefällt ihr Musik­stil – Blues Loui­sia­na style – und ihre Songs oder Solos begeis­tern mich immer noch“, schreibt sie. Lar­ry Gar­ner erzählt in sei­nen Lie­dern fast all­täg­li­che Bege­ben­hei­ten, die das Publi­kum in bes­te Stim­mung ver­set­zen und zum Mit­sin­gen oder auch Tan­zen ani­mie­ren.

Einer der Tex­te befass­te sich mit New Orleans, dem French Quar­ter und der Bour­bon Street, was mich an mei­nen Auf­ent­halt von 20 Jah­ren erin­ner­te. In einem der fol­gen­den Songs erzähl­te er von alten Autos, Motor­rä­dern und der Ves­pa. „Und da ‚klin­gel­te‘ es bei mir: Wie wäre es, wenn ich sie durchs Auto und Uhren­mu­se­um Erfin­der­zei­ten füh­ren wür­de?“

Von Beginn an führt Bär­bel von Zep­pe­lin durchs Muse­um – auch auf Eng­lisch. In der  Kon­zert­pau­se ging sie kurz nach Hau­se,  hol­te eine Bro­schü­re  des Muse­ums und eig­te der Grup­pe, was es dort zu sehen gibt.  Sie über­reich­te einem der Musi­ker die Bro­schü­re vor dem zwei­ten  Kon­zert­teil.  „Nach den  Zuga­ben war­te­te ich ab, bis alles Geschäft­li­che erle­digt war, etwa  CDs ver­kau­fen, sich foto­gra­fie­ren las­sen von Fans.“

Lar­ry Gar­ner hat­te von Zep­pe­lin zwar zuge­sagt, dass man nach dem Auf­tritt noch spre­chen wer­de über einen Besuch des Muse­ums. Doch es hat am Abend nicht mehr geklappt, und so hin­ter­ließ sie ihre Tele­fon­num­mer  beim Mana­ger. „Zu Hau­se dach­te ich: Das wird so nichts.  Also war ich kurz nach 10 Uhr im Früh­stücks­raum des ‚Bären‘, wo eini­ge der Grup­pe noch am Früh­stück saßen. Mein Auto stand bereit, um sie zum Muse­um zu lot­sen.“ Und tat­säch­lich, sie schaff­te es die Musi­ker zum Abste­cher an die H.A.U.  zu bewe­gen.

…und im Muse­um. Fotos: bvz

Kaum am Muse­um ange­langt, war für die Musi­ker schon das Gebäu­de beein­dru­ckend. Die Begeis­te­rung wuchs, als wir ein­tra­ten. Am Ende waren andert­halb Stun­den vor­bei und alle mit­ein­an­der waren des Lobes voll und Lar­ry Gar­ner sag­te zu mir: ‚ You were right to per­sist to take us to this beau­ti­ful, extra­or­di­na­ry  muse­um.‘ (Sie hat­ten recht, drauf zu bestehen, dass sie uns in die­ses wun­der­schö­ne, außer­ge­wöhn­li­che Muse­um mit­neh­men woll­ten.) Alle ande­ren stimm­te dem zu.“