Leeres Notariatsgebäude verschwindet

Abbruchvorbereitungen haben begonnen

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Abbruchvorbereitungen beim ehemaligen Notariatsgebäude: Bauarbeiter bereiten den Rückbau der Versorgungsanschlüsse vor. Foto: him

Das Gebäu­de, in dem bis vor knapp einem Jahr die Nota­ria­te II und IV unter­ge­bracht waren, soll ab 8. Okto­ber abge­bro­chen wer­den und Platz für den Stadt­um­bau 2030+ machen. Das hat die Spre­che­rin der Stadt Susan­ne Gorgs-Mager ange­kün­digt.

Der Rück­bau des ehe­ma­li­gen Nota­ria­tes in der Ber­neck­stra­ße 25 erfol­ge für die „Frei­ma­chung von Ent­wick­lungs­flä­chen in der Süd­stadt“ durch einen Abbruch­be­trieb aus Bösin­gen.  Er sol­le vor­aus­sicht­lich am Mon­tag, 8. Okto­ber  mit den Ent­ker­nungs­ar­bei­ten begin­nen und bis Mit­te Dezem­ber 2018 abge­schlos­sen sein.

Bereits begon­nen haben die Vor­ar­bei­ten. Bau­ar­bei­ter haben im Auf­trag der Stadt­wer­ke  auf dem Rad­weg und der Stra­ße vor dem Gebäu­de am Don­ners­tag Löcher gegra­ben, damit die Stadt­wer­ke die Ver­sor­gungs­an­schlüs­se abtren­nen und rück­bau­en kön­nen.

Wenn das Gebäu­de abge­bro­chen ist, sol­len pro­vi­so­ri­sche Par­kie­rungs­flä­chen ange­legt wer­den, kün­digt Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog an: „Wir haben ja immer Park­druck.“ Außer­dem wer­den auf dem Ber­neck­park­platz etli­che Park­plät­ze ent­fal­len, wenn die Stadt für die Ber­neck­schu­le die modu­la­re Erwei­te­rung im Rah­men des Schul­cam­pus-Kon­zepts errich­tet.

Noch offen ist, was aus dem denk­mal­ge­schütz­ten Nota­ri­ats­ge­bäu­de an der Ecke Berneckstraße/Weihergasse wird. Hier befin­det sich der­zeit noch eine Kin­der­arzt­pra­xis. Doch  die­se wird in das neue Med­zen­trum umzie­hen, sobald die Bau­ar­bei­ten an der Lau­ter­ba­cher Stra­ße abge­schlos­sen sind. „Wir haben uns aber aktu­ell noch kei­ne Nach­nut­zungs­ge­dan­ken gemacht“,  so Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog. Das soll im Zuge der Plä­ne für den Stadt­um­bau 2030+ gesche­hen.

Wegen der Abbruch­ar­bei­ten am Gebäu­de Ber­neck­stra­ße 25, die der Gemein­de­rat beschlos­sen hat, wer­de „aus Sicher­heits­grün­den eine Teil­sper­rung der Ber­neck­stra­ße wäh­rend den Abbruch­ar­bei­ten nicht zu ver­mei­den“ sein, so Gorgs-Mager.

Die Stadt­ver­wal­tung und die betei­lig­ten Fir­men sei­en bestrebt, die Arbei­ten zügig durch­zu­füh­ren und die Lärm- und Staub­ent­wick­lun­gen und die sons­ti­ge Unan­nehm­lich­kei­ten so gering wie mög­lich zu hal­ten. Für die den­noch ent­ste­hen­den Beein­träch­ti­gun­gen bit­te die Stadt um Ver­ständ­nis.

Info: Die Mit­ar­bei­ter vom Fach­be­reich Umwelt und Tech­nik, Abtei­lung Hoch­bau, ste­hen für wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Rück­fra­gen unter der Ruf­num­mer 29–280 oder 29–311 zur Ver­fü­gung.

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