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Rottweil
Samstag, 7. Dezember 2019
Start Schram­berg Lehr­rei­che Übung im Elsass

Lehrreiche Übung im Elsass

Feu­er­wehr­ab­tei­lung Sul­gen unter­wegs

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Die­ser Tage waren sie­ben Mit­glie­der des bei der Feu­er­wehr­ab­tei­lung Sul­gen ange­sie­del­ten ABC-Zuges des Krei­ses Rott­weil mit dem Erkun­dungs­trupp­fahr­zeug zu einer Mess­übung im fran­zö­si­schen Mul­house. Dar­über berich­tet die Feu­er­wehr in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Betei­ligt an die­ser Übung waren alle Mess­fahr­zeu­ge aus dem Regie­rungs­be­zirks Frei­burg. Treff­punkt für die gemein­sa­me Anfahrt war in Frei­burg beim Regie­rungs­prä­si­di­um. Von dort aus ging es im geschlos­se­nen Ver­band zur Feu­er­wa­che in Mul­house. Dort wur­den alle Teil­neh­mer herz­lich begrüßt und sowohl sei­tens der Ver­tre­ter des Regie­rungs­prä­si­di­ums Frei­burg als auch von den Kame­ra­den von Mul­house der Tages­ab­lauf bekannt­ge­ge­ben.

War der Mor­gen noch über­wie­gend von theo­re­ti­scher Unter­wei­sung, unter ande­rem mit Anschau­ungs­bei­spie­len gekenn­zeich­net, ging es nach dem gemein­sa­men Mit­tag­essen in der Kan­ti­ne des Schlumpf­mu­se­ums an die prak­ti­sche Aus­bil­dung. Bevor es aller­dings zum Mit­tag­essen ging, wur­den die Übungs­teil­neh­mer noch von der Prä­si­den­tin des Depar­te­ment Mul­house, Bri­git­te Klin­kert, herz­lich will­kom­men gehei­ßen. Sie gab einen kur­zen Über­blick über die Regi­on und auch die Auf­ga­ben der Feu­er­weh­ren und des Kata­stro­phen­schut­zes in der Regi­on Mul­house, ins­be­son­de­re auch im Hin­blick auf das Kern­kraft­werk Fes­sen­heim.

Am Nach­mit­tag ging es dann auf der Feu­er­wa­che in die ein­zel­nen vor­be­rei­te­ten Übungs­sze­na­ri­en, die im Aus­bil­dungs­be­reich des Feu­er­wehr­hau­ses von Mul­house dar­ge­stellt sind. Hier wur­den von den fran­zö­si­schen Aus­bil­dern ver­schie­de­ne Strah­ler ver­steckt, wel­che auf­ge­fun­den, gesi­chert und gebor­gen wer­den muss­ten. Bei die­sen Übun­gen konn­ten die ver­schie­de­nen im Fahr­zeug mit­ge­führ­ten Mess­ge­rä­te per­fekt ein­ge­setzt wer­den.

Von Franzosen viel gelernt

Auf­grund der gro­ßen Erfah­rung der Fran­zö­si­schen Kame­ra­den mit Ein­sät­zen die­ser Art konn­ten reich­lich Kennt­nis­se im Umgang mit strah­len­den Gegen­stän­den und den Mess­ge­rä­ten gewon­nen wer­den. Auch die Infor­ma­tio­nen, wo über­all strah­len­de Tei­le ver­baut und vor­zu­fin­den sind waren beein­dru­ckend.  Dane­ben wur­de im Frei­en eine Mess­fahrt mit dem Mess­fahr­zeug und der dar­in ver­bau­ten Mess­tech­nik durch­ge­führt, wo das auf­fin­den von ver­lo­re­nen Strah­lern in der Natur geübt wer­den konn­te. Auch bei die­sem Übungs­teil konn­ten neue Erkennt­nis­se gewon­nen wer­den.

Als es gegen 17 Uhr wie­der Rich­tung Hei­mat ging, waren alle Teil­neh­mer von den Übungs­mög­lich­kei­ten und dem dar­in ver­mit­tel­ten Wis­sen beein­druckt.  Auch der Aus­tausch der elf an der Übung betei­lig­ten Erkun­dungs­trupp­fahr­zeug mit ihren Ein­hei­ten unter­ein­an­der hat zu neu­en Erkennt­nis­sen und Kon­tak­ten geführt.

 

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