Lehrreiche Übung im Elsass

Feuerwehrabteilung Sulgen unterwegs

Dieser Tage waren sieben Mitglieder des bei der Feuerwehrabteilung Sulgen angesiedelten ABC-Zuges des Kreises Rottweil mit dem Erkundungstruppfahrzeug zu einer Messübung im französischen Mulhouse. Darüber berichtet die Feuerwehr in einer Pressemitteilung:

Beteiligt an dieser Übung waren alle Messfahrzeuge aus dem Regierungsbezirks Freiburg. Treffpunkt für die gemeinsame Anfahrt war in Freiburg beim Regierungspräsidium. Von dort aus ging es im geschlossenen Verband zur Feuerwache in Mulhouse. Dort wurden alle Teilnehmer herzlich begrüßt und sowohl seitens der Vertreter des Regierungspräsidiums Freiburg als auch von den Kameraden von Mulhouse der Tagesablauf bekanntgegeben.

War der Morgen noch überwiegend von theoretischer Unterweisung, unter anderem mit Anschauungsbeispielen gekennzeichnet, ging es nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine des Schlumpfmuseums an die praktische Ausbildung. Bevor es allerdings zum Mittagessen ging, wurden die Übungsteilnehmer noch von der Präsidentin des Departement Mulhouse, Brigitte Klinkert, herzlich willkommen geheißen. Sie gab einen kurzen Überblick über die Region und auch die Aufgaben der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes in der Region Mulhouse, insbesondere auch im Hinblick auf das Kernkraftwerk Fessenheim.

Am Nachmittag ging es dann auf der Feuerwache in die einzelnen vorbereiteten Übungsszenarien, die im Ausbildungsbereich des Feuerwehrhauses von Mulhouse dargestellt sind. Hier wurden von den französischen Ausbildern verschiedene Strahler versteckt, welche aufgefunden, gesichert und geborgen werden mussten. Bei diesen Übungen konnten die verschiedenen im Fahrzeug mitgeführten Messgeräte perfekt eingesetzt werden.

Von Franzosen viel gelernt

Aufgrund der großen Erfahrung der Französischen Kameraden mit Einsätzen dieser Art konnten reichlich Kenntnisse im Umgang mit strahlenden Gegenständen und den Messgeräten gewonnen werden. Auch die Informationen, wo überall strahlende Teile verbaut und vorzufinden sind waren beeindruckend.  Daneben wurde im Freien eine Messfahrt mit dem Messfahrzeug und der darin verbauten Messtechnik durchgeführt, wo das auffinden von verlorenen Strahlern in der Natur geübt werden konnte. Auch bei diesem Übungsteil konnten neue Erkenntnisse gewonnen werden.

Als es gegen 17 Uhr wieder Richtung Heimat ging, waren alle Teilnehmer von den Übungsmöglichkeiten und dem darin vermittelten Wissen beeindruckt.  Auch der Austausch der elf an der Übung beteiligten Erkundungstruppfahrzeug mit ihren Einheiten untereinander hat zu neuen Erkenntnissen und Kontakten geführt.

 

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