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Samstag, 7. Dezember 2019
Start Schram­berg Licht­spiel­haus: Ers­te Dach­re­pa­ra­tur läuft

Lichtspielhaus: Erste Dachreparatur läuft

Eini­ge tau­send Euro kos­ten die Dach­re­pa­ra­tu­ren

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SCHRAMBERG (him) – Kaum war die Tin­te unterm Kauf­ver­trag tro­cken, hat die Stadt bereits einen Hand­wer­ker beauf­tragt, ein maro­des Dach am Licht­spiel­haus zu repa­rie­ren.

Im rück­wär­ti­gen Teil des Gebäu­des befin­det sich ein Durch­gang, des­sen Dach schon halb ein­ge­bro­chen war. „Wir haben die ver­faul­ten Bal­ken aus­ge­tauscht und neue Dach­lat­ten auf­ge­na­gelt“, berich­tet einer der betei­lig­ten Hand­wer­ker von der Zim­me­rei King.

Duin­gen­der Hand­lungs­be­darf: So sah das Dach vor der Repa­ra­tur aus.

Neben den Schä­den am Dach lässt die Stadt auch die Regen­ab­läu­fe rei­ni­gen, so die Spre­che­rin der Stadt, Susan­ne Gorgs-Mager, auf Nach­fra­ge der NRWZ. „Die Kos­ten sind nicht klar zu bezif­fern, lie­gen aber im höhe­ren vier­stel­li­gen Bereich.“ Bis Ende der Woche sol­len die Arbei­ten abge­schlos­sen sein.

Die Stadt Schram­berg hat­te das denk­mal­ge­schütz­te Kino vor weni­gen Wochen von den Erben von Alex Staib gekauft. Plä­ne, was mit dem Gebäu­de gesche­hen soll, lie­gen noch nicht vor. Ein Freun­des­kreis könn­te sich unter ande­rem vor­stel­len, dass das Sub­ia­co Kino auch das Licht­spiel­haus wie­der als Kino nutzt. Auch eine Dau­er­aus­stel­lung über die Geschich­te der Kinos in Schram­berg wäre vor­stell­bar.

Hier an der Rück­sei­te des Kinos befin­det sich der maro­de Durch­gang.

Ers­tes Ziel sei aber zunächst, das Gebäu­de vor dem wei­te­ren Ver­fall zu bewah­ren, so Schram­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog nach dem Kauf. Auch müs­se erst die Schul­cam­pus­fra­ge geklärt sein. „Dann kön­nen wir über eine wei­te­re Nut­zung ent­schei­den.“

 

 

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