Schaufensterscheiben am City-Hochhaus mit dem neuen Logo.Foto: him

SCHRAMBERG  (him) – Das auf­ge­frisch­te Schram­ber­ger Stadt­lo­go steht ab sofort auch Pri­vat­leu­ten, Fir­men, Ver­ei­nen und ande­ren Grup­pie­run­gen kos­ten­los zur Ver­fü­gung. Das Quer­for­mat und die Far­ben schwarz-gelb aller­dings blei­ben für Druck­sa­chen der Stadt reser­viert.

Susan­ne Gorgs-Mager von der Stadt­ver­wal­tung erläu­ter­te, dass das neue Logo den Mar­ken­bil­dungs­pro­zess der Stadt unter­stüt­zen soll und die Idee ent­stan­den sei, ein Logo zu ent­wi­ckeln, das im Sin­ne einer „frei­en Mar­ke“ auch von Bür­ge­rin­nen und Bür­ger genutzt wer­den kön­ne. „ Es wäre ein Sym­bol  von Fir­men, Ver­ei­nen und Orga­ni­sa­tio­nen für ihre Ver­bun­den­heit mit der Stadt“, so Gorgs-Mager im Ver­wal­tungs­aus­schuss des Gemein­de­ra­tes.

Schon bei der Vor­stel­lung des neu­en Logos hat­te der Gra­fi­ker Ste­fan Link dies ange­regt. Er hat­te  damals vor­ge­schla­gen, das Logo im Hoch­for­mat und in den ver­schie­dens­ten Farb­kom­bi­na­tio­nen frei zu geben. Orts­an­säs­si­ge Ver­ei­nen, Fir­men und ande­ren Orga­ni­sa­tio­nen könn­ten es dann für eige­ne Zwe­cke ein­set­zen, „bei­spiel­wei­se für Druck­sa­chen, Pla­ka­te, Inter­net und vie­le wei­te­re For­men der Kom­mu­ni­ka­ti­on”. So wer­de sowohl Aus­wär­ti­gen, als auch Ein­hei­mi­schen ver­mit­telt, wel­che Viel­falt hin­ter der Aus­sa­ge „Schwarz­wald­qua­li­tät erle­ben“ steckt, heißt es in der Vor­la­ge für den Aus­schuss.

Schwarz-gelb bleibt städtisch

Damit  amt­li­che Schrei­ben nicht mit pri­va­ten ver­wech­selt wer­den kön­nen, blei­ben die offi­zi­el­len Stadt­far­ben – gelb und schwarz – aus­schließ­lich der Stadt Schram­berg vor­be­hal­ten. Das Quer­for­mat-Logo wird exklu­siv von der Stadt genutzt.

Wer das freie Schram­berg-Logo ver­wen­den will, muss das form­los bei der Stadt­ver­wal­tung anfra­gen. Die Ver­wal­tung prü­fe, ob die Vor­ga­ben ein­ge­hal­ten wer­den und gebe die benö­tig­te Datei frei.

Laut Gorgs-Mager lie­gen der Stadt schon zwei Anfra­gen vor. Ver­än­de­run­gen in der Schrift­grö­ße oder in der Form sei­en durch­aus mög­lich, ver­si­cher­te sie auf Nach­fra­ge. „Wir wol­len kei­ne star­re Geschich­te, das kann sich wei­ter ent­wi­ckeln.“ Der Aus­schuss stimm­te dem Vor­schlag der Ver­wal­tung ein­mü­tig zu.

Inzwi­schen hat die Stadt am ehe­ma­li­gen Adessa-Laden im City-Hoch­haus die Schau­fens­ter­schei­ben mit dem neu­en Logo in den ver­schie­dens­ten Far­ben deko­riert.