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Samstag, 7. Dezember 2019
Start Schram­berg Magnet­fa­brik Schram­berg: Tag der Aus­bil­dung sehr gut ange­nom­men

Magnetfabrik Schramberg: Tag der Ausbildung sehr gut angenommen

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SCHRAMBERG –  Über eine „schö­ne Betei­li­gung“ freu­te sich der Geschäfts­füh­rer der Schram­ber­ger Magnet­fa­brik (MS)Heimo Hüb­ner, „und das trotz der nega­ti­ven Wit­te­rung.“  Es reg­ne­te in Strö­men und war nass­kalt drau­ßen.

Die MS hat­te zum Tag der Aus­bil­dung in die neue Hal­le am Werk 3 im Indus­trie­ge­biet Lien­berg ein­ge­la­den. In einem offi­zi­el­len Teil hat­te das Unter­neh­men Eltern und Leh­rer der Aus­zu­bil­den­den über das Unter­neh­men infor­miert. „Die Eltern soll­ten  sehen, wo ihre Kin­der arbei­ten“,  erläu­ter­te Mar­ke­ting­lei­te­rin Ulri­ke Kschon­sek. Man habe dazu etwa 80 Gäs­te ein­ge­la­den, gekom­men sei­en aber sehr viel mehr. „Es scheint die Men­schen zu inter­es­sie­ren, was wir machen.“  Ziel sei natür­lich auch, jun­ge Leu­te  für eine Aus­bil­dung bei MS zu gewin­nen.

Stolz auf ihre Arbeit: Drei Aus­zu­bil­den­de bei MS

Die neue Hal­le ist etwa 3700 Qua­drat­me­ter groß. Neben der Lehr­werk­statt  hat dort auch der Zen­tral­be­reich Tech­nik einen neu­en Platz gefun­den. Außer­dem habe man ein Tech­ni­kum für die Pro­to­ty­pen­fer­ti­gung aus dem lau­fen­den Betrieb her­aus­ge­nom­men und hier ein­ge­rich­tet. „Das hat die Pro­duk­ti­on ent­las­tet“, so Kschon­sek.

Stolz auf Ausbildung

Am Tag der Aus­bil­dung unter dem Mot­to Smart Start zeig­ten die Aus­zu­bil­den­den ihren Eltern, Leh­rern, Geschwis­tern, Freun­din­nen und Freun­den an einer Rei­he von Sta­tio­nen, was und wie sie ler­nen. Ein Rund­gang durch das Unter­neh­men erlaub­te wei­te­re Ein­bli­cke in die Arbeit der Magnet­fa­brik. Bei Crê­pes, roten Würs­ten  Kaf­fee und Weih­nachts­bröt­le stärk­ten sich die Besu­cher.

Geschäfts­füh­rer Hüb­ner freu­te sich beson­ders dar­über, mit wel­chem Stolz sei­ne Aus­zu­bil­den­den „Papa und Mama die Lehr­werk­statt zei­gen“. Hüb­ner, der wie sein Geschäfts­füh­rer­kol­le­ge Dr. Mar­tin Som­mer statt in Anzug und Kra­wat­te in MS-Arbeits­kla­­mo­t­­ten unter­wegs war, stand allen Besu­chern Rede und Ant­wort. In die neue Hal­le habe sein Unter­neh­men etwa sechs Mil­lio­nen Euro inves­tiert.

Verunsicherung spürbar

Die gegen­wär­ti­ge Ver­un­si­che­rung in der Wirt­schaft habe im Herbst vor einem Jahr begon­nen, erin­nert sich Hüb­ner.  Für ein Unter­neh­men wie die MS, die 70 Pro­zent ihrer Auf­trä­ge im Auto­­mo­­ti­­ve-Bereich mache, sei das natür­lich spür­bar. Da sei auch „eine gehö­ri­ge Por­ti­on Psy­cho­lo­gie“ dabei, so Hüb­ner. „Wir müs­sen und gegen die­se nega­ti­ve Stim­mung stem­men.“ Wich­tig sei zu über­le­gen, was kön­ne man an neu­en Pro­duk­ten ent­wi­ckeln statt zu resi­gnie­ren.

 

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