Magnetfabrik Schramberg: Tag der Ausbildung sehr gut angenommen

SCHRAMBERG –  Über eine „schöne Beteiligung“ freute sich der Geschäftsführer der Schramberger Magnetfabrik (MS)Heimo Hübner, „und das trotz der negativen Witterung.“  Es regnete in Strömen und war nasskalt draußen.

Die MS hatte zum Tag der Ausbildung in die neue Halle am Werk 3 im Industriegebiet Lienberg eingeladen. In einem offiziellen Teil hatte das Unternehmen Eltern und Lehrer der Auszubildenden über das Unternehmen informiert. „Die Eltern sollten  sehen, wo ihre Kinder arbeiten“,  erläuterte Marketingleiterin Ulrike Kschonsek. Man habe dazu etwa 80 Gäste eingeladen, gekommen seien aber sehr viel mehr. „Es scheint die Menschen zu interessieren, was wir machen.“  Ziel sei natürlich auch, junge Leute  für eine Ausbildung bei MS zu gewinnen.

Stolz auf ihre Arbeit: Drei Auszubildende bei MS

Die neue Halle ist etwa 3700 Quadratmeter groß. Neben der Lehrwerkstatt  hat dort auch der Zentralbereich Technik einen neuen Platz gefunden. Außerdem habe man ein Technikum für die Prototypenfertigung aus dem laufenden Betrieb herausgenommen und hier eingerichtet. „Das hat die Produktion entlastet“, so Kschonsek.

Stolz auf Ausbildung

Am Tag der Ausbildung unter dem Motto Smart Start zeigten die Auszubildenden ihren Eltern, Lehrern, Geschwistern, Freundinnen und Freunden an einer Reihe von Stationen, was und wie sie lernen. Ein Rundgang durch das Unternehmen erlaubte weitere Einblicke in die Arbeit der Magnetfabrik. Bei Crêpes, roten Würsten  Kaffee und Weihnachtsbrötle stärkten sich die Besucher.

Geschäftsführer Hübner freute sich besonders darüber, mit welchem Stolz seine Auszubildenden „Papa und Mama die Lehrwerkstatt zeigen“. Hübner, der wie sein Geschäftsführerkollege Dr. Martin Sommer statt in Anzug und Krawatte in MS-Arbeitsklamotten unterwegs war, stand allen Besuchern Rede und Antwort. In die neue Halle habe sein Unternehmen etwa sechs Millionen Euro investiert.

Verunsicherung spürbar

Die gegenwärtige Verunsicherung in der Wirtschaft habe im Herbst vor einem Jahr begonnen, erinnert sich Hübner.  Für ein Unternehmen wie die MS, die 70 Prozent ihrer Aufträge im Automotive-Bereich mache, sei das natürlich spürbar. Da sei auch „eine gehörige Portion Psychologie“ dabei, so Hübner. „Wir müssen und gegen diese negative Stimmung stemmen.“ Wichtig sei zu überlegen, was könne man an neuen Produkten entwickeln statt zu resignieren.

 

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