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Rottweil
Samstag, 7. Dezember 2019
Start Schram­berg Mes­ser­at­ta­cke auf Schram­ber­ger Rat­haus­mit­ar­bei­ter: Ankla­ge wegen ver­such­ten Mor­des

Messerattacke auf Schramberger Rathausmitarbeiter: Anklage wegen versuchten Mordes

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Wegen ver­such­ten Mor­des und gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung hat die Staats­an­walt­schaft Rott­weil Ankla­ge gegen einen 25-Jäh­­ri­gen* erho­ben. Die­ser soll den Käm­me­rer der Stadt Schram­berg mit einem Mes­ser ange­grif­fen und lebens­ge­fähr­lich ver­letzt haben.

Nähe­re Anga­ben zum Motiv des mut­maß­li­chen Täters macht die Staats­an­walt­schaft der­zeit nicht. Sie hat Ankla­ge beim Land­ge­richt Rott­weil erho­ben.

Das hat sich dem­zu­fol­ge abge­spielt: Am Nach­mit­tag des 20. März ist der Käm­me­rer der Gro­ßen Kreis­stadt Schram­berg im zwei­ten Ober­ge­schoss des dor­ti­gen Rat­hau­ses von einem 25-jäh­­ri­gen Mann ange­grif­fen wor­den. Die­ser, der zunächst eine Spru­del­fla­sche gegen eine Auf­zugstür gewor­fen haben soll, soll dann mit einem But­­ter­fly-Mes­­ser in Rich­tung des Käm­me­rers gesto­chen haben. Und das in Heim­tü­cke, ein Mord­merk­mal. Der Rat­haus­mit­ar­bei­ter wur­de durch einen Stich lebens­be­droh­lich ver­letzt.

Die bis­he­ri­gen Ermitt­lun­gen lie­ßen einen beding­ten Tötungs­vor­satz des Beschul­dig­ten ver­mu­ten, so die Staats­an­walt­schaft in einer Erklä­rung, wes­halb Ankla­ge wegen ver­such­ten Mor­des in Tat­ein­heit mit gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung erho­ben wur­de. Zustän­dig für das Ver­fah­ren ist die Schwur­ge­richts­kam­mer des Land­ge­richts Rott­weil.

Der mut­maß­li­che Täter war nach der Tat aus dem Rat­haus geflo­hen und kurz dar­auf im „Park der Zei­ten” von der Poli­zei ent­deckt und vor­läu­fig fest­ge­nom­men wor­den. Die Atta­cke auf den Käm­me­rer war nicht in einem Büro, son­dern im Rat­haus­foy­er gesche­hen.

*Hin­weis der Red.: Bis­her schrieb die Staats­an­walt­schaft, es hand­le sich um einen 26-Jäh­­ri­gen. Ent­spre­chend haben wir berich­tet.

 

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