Mini-Schramberg auf der Zielgeraden

SCHRAMBERG  (him) – Am vor­let­zten Tag von Mini-Schram­berg dreht­en alle nochmals richtig auf. Die Feuer­wehr hat­te spek­takuläre Ein­sätze, der Gemein­der­at musste schw­er­wiegende Entschei­dun­gen tre­f­fen und die Bankmi­tar­beit­er trat­en in Warn­streik. Doch zum Abschluss freuten sich alle auf das Seifenkisten­ren­nen am Sam­sta­gnach­mit­tag und san­gen begeis­tert die Mini-Schram­berg-Hymne.

Am Mor­gen hat­te der Han­dels- und Gewer­bev­ere­in allen Mini-Schram­berg-Bürg­ern ein Rino Eis spendiert. Der Gemein­der­at hat­te sein­er­seits mehr als 10.000 Schramel aus den Steuere­in­nah­men für einen 20-Schramel-Gutschein für jeden Bürg­er aus­gegeben. Ober­bürg­er­meis­ter Nik zur Begrün­dung: „Was sollen wir denn son­st mit all den  Schrameln machen?“

Nach dem Run auf die Arbeitsstellen im Arbeit­samt werkel­ten die Bürg­er in ihren Arbeits­bere­ichen. Im Rathaus tagte  — unter den Augen der kri­tis­chen Berichter­stat­ter vom Schwabo– der Gemein­der­at. Ober­bürg­er­meis­terin Kim und ihr Kol­lege Nik hat­ten große Prob­leme die Räte zur sach­be­zo­ge­nen Arbeit zu brin­gen. Einige hat­ten mehr Lust, aus den Notizblöck­en Papier­flieger zu basteln.

Doch dann kam ein Vertreter der Bank und kündigte einen Warn­streik an, wenn fünf Forderun­gen nicht erfüllt wür­den. Der Rat lehnte alle Forderun­gen nach höheren Löh­nen, extra-Mit­tagessen oder Eisgutscheinen als unfair ab. Nur der Wun­sch, wie alle anderen eine Stunde Mit­tagspause zu bekom­men, fand Gehör.

Die Bankmi­tar­beit­er trat­en daraufhin in Streik. Aber nicht wie angekündigt für eine Stunde. son­dern viel länger. Das brachte die gewitzten Rum­melkinder auf die Idee, eine eigene Ersatzbank aufzu­machen: Sie lösten kurz­er­hand die Lohn-Schecks ein.

Das war wichtig, denn am Nach­mit­tag startete die Schaumpar­ty auf dem Hir­son­er Platz und sorgte für Begeis­terung. Nach dem Essen mit Nudeln, Chick­en-Nuggets, Tomaten­soße und Salat zeigten die Seifenkisten­bastler ihre Ren­nau­tos, die sie die Woche über gebaut hat­ten.

Nach einem gemein­samen Absin­gen der Hymne warteten auch schon die ersten Busse abfahrbere­it am Bus­bahn­hof und den anderen Hal­testellen. Noch ein­mal fest schlafen und dann kommt das große Finale mit ein­er Riesenüber­raschung auf dem Rathaus­platz.

 

Fotos:  him