Mini-Schramberg: Stadtregierung sorgt für Preissenkung

Oberbürgermeister Thomas Herzog mit seinen Nachfolgern. Fotos: him

SCHRAMBERG  (him) – Mit an die 90 Prozent Wahlbeteili­gung zeigten sich die Bürg­er von “Mini-Schram­berg” als echte Demokrat­en: Am, Mon­tag hat­ten sie ihre Ober­bürg­er­meis­terin und ihren Ober­bürg­er­meis­ter sowie zehn Gemein­deräte gewählt.schst

Kim-Lea Halder aus Hardt erhielt 59 Stim­men, Nik Redzepi 57 Stim­men. Als Gemein­deräte fungieren Sophia Mau­r­er, Lau­ra Halder, Lara Ept­ing, Fer­di­nand Ban­n­müller, Giulio Fuchs, Max­i­m­il­ian Fuchs, Ani­ca Kurz, Kon­stan­tin Fas­tovs­ki, Lina Neininger und Fabio Merz. Schram­bergs Ober­bürg­er­meis­ter Thomas Her­zog hat bei der Bürg­erver­samm­lung am  Dien­stag­mor­gen das Ergeb­nis der Wahl bekan­nt gegeben und seinen Nach­fol­gern grat­uliert.

Er über­re­ichte Kim seine (Fasnachts-)Amtskette mit dem sym­bol­is­chen Rathauss­chlüs­sel. Außer­dem erhiel­ten die bei­den eine schwere  Amts­kette mit einem großen Medail­lon das die Wap­pen der Schram­berg­er Stadt­teile zeigt. Die Ket­ten hat­te die “Trophäen­werk­statt” am Mon­tag gebastelt.

Auch die jüng­sten im Mini-Camp in der Spiel­stadt haben gewählt: ihr Ortschaft­srat beste­ht aus Johan­na Mau­r­er, Daniel Neha­j­cik und Philip Birken­stock.

Wenig später ver­sam­melte sich der Rat auch schon im Rathaus. Nach ein­er Vorstel­lungsrunde und ein­er ersten Diskus­sion lud der abge­set­zte OB den Rat zu ein­er Führung durchs Rathaus ein. Vom Heizungskeller bis hin­auf aufs Türm­chen haben die Ratsmit­glieder das gesamte Rathaus bestaunt.

Pommespreis umstritten

Unter der Leitung von Kim und Nik disku­tierten sie anschließend die drän­gend­sten Prob­leme der Mini-Schram­berg­er. So beri­eten die Gemein­deräte über die Preise für Pommes und Back­waren. Dass die Pommes von einem Tag auf den anderen statt zehn nun 25 Schramel kosten soll­ten, empörte viele Bürg­er. Deshalb zitierte der Rat Anni­ka vom JUKS in die Sitzung und ließ sich erk­lären, warum der Preis so drastisch gestiegen war: „Wir haben zu viele Pommes nachkaufen müssen. Außer­dem hat der Bäck­er seine Brötchen nicht verkaufen kön­nen.“ Gemein­der­at Max bestätigte, dass die Brötchen „sehr leck­er“ seien.

Als Lösung schlu­gen einige vor, die Pommes­bude einen Tag zu schließen. Man kön­nte auch tauschen: Die Pommes-Bude in die Graf-von-Bissin­gen-Straße und den Bäck­er vors Rathaus. Wegen des heißen Fetts sei das nicht zu machen, gab Anni­ka zu bedenken. Schließlich beschloss der Rat, der Preis für Pommes soll „zwis­chen 15 und 20 Schramel fest­gelegt“ wer­den.

Als Ober­bürg­er­meis­ter Nik das am Abend der Bürg­er­schaft verkün­dete, gab es Jubel und lan­gen Beifall. Eben­falls bejubelt haben die Bürg­er den Beschluss des Gemein­der­ats, den Stun­den­lohn um zwei auf 14 Schramel zu erhöhen.

Die Challenge

Wichtiger Punkt war auch, eine „Chal­lenge“ für Flot­tweil auszuwählen. Die Even­t­a­gen­tur hat­te den Tag über Vorschläge gesam­melt, und der Rat beschloss, den Flot­tweil­ern diese Auf­gabe zu stellen: Flot­tweil soll so viele Clowns schminken, wie Schram­berg auf Jahre als Stadt zurück­blickt. Umgekehrt sollen alle Mini-Schram­berg­er zehn­mal Ham­pel­mann machen und im Rhyth­mus „Flot­tweil“ rufen. Am Mittwochnach­mit­tag wer­den die Bürg­er der Part­ner­städte die Chal­lenges zu erfüllen ver­suchen.