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Samstag, 26. September 2020

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Müllrekord in Schramberg nach Silvesternacht

Sinnlose Zerstörungen an der Bärenkreuzung und am Etterbrunnen

Nach den erholsamen Feiertagen begann für viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt Schramberg wieder der Alltag im Jahr 2019. Alles geht bereits seinen gewohnten Gang. Auch die Straßen, Plätze und Gehwege in der Stadt sehen aus wie im vergangenen Jahr.

Dies sei jedoch keine Selbstverständlichkeit, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Denn noch vor wenigen Tagen waren sie mit dem Müll der Raketen und Böllern von der Silvesternacht bedeckt.

Allein an den zentralen Plätzen der Talstadt und des Sulgen wurden  acht bis zehn Kubikmeter Böllerreste eingesammelt. Vielen Bürgern ist diese große Menge an Müll jedoch überhaupt nicht aufgefallen.

Jede Menge Müll….

Grund dafür ist, dass sechs Mitarbeiter des Bauhofes am Neujahrsmorgen bereits ab 6 Uhr unterwegs waren, um die Stadt mit Kehrmaschine und Schaufel wieder zu reinigen und den entstandenen Müll zu beseitigen. Dies passierte, während die meisten Menschen noch in ihren Betten geschlafen haben. Die Stadt Schramberg dankt den Mitarbeitern des Bauhofs herzlich für den erbrachten Einsatz und das Engagement für die Sauberkeit der Stadt.

Der Dank gilt auch den Einwohnerinnen und Einwohnern Schrambergs, die tatkräftig mitgeholfen und ihren Müll selbst entsorgt haben. Leider bleibt von Jahr zu Jahr immer mehr Müll auf den Straßen liegen, da sich nur noch wenige für die Beseitigung verantwortlich fühlen.

Sinnlose Zerstörungswut

Hinzu kommen in Schramberg etliche Sachschäden. Ein Briefkasten der BWPost in der Heiligenbronner Straße wurde gesprengt und eine Ampelanlage an der Bärenkreuzung in Sulgen beschossen und stark beschädigt. Andere machten sich einen Spaß daraus mit der Sprengkraft ihrer Böller den Etterbrunnen in Sulgen  zu zerstören.

Der gesprengte Etterbrunnen Foto: him

Neben dem Sachschaden und der unmittelbaren Gefahr, welche bei solchen Aktionen von den Silvesterknallern ausgeht, entsteht dadurch zusätzlich eine längerfristige Beeinträchtigung der Infrastruktur. An dieser Stelle hört der Spaß auf und trifft nur noch völlige Verständnislosigkeit. Zumal die Kosten hierfür von der gesamten Stadtgemeinschaft zu tragen sind. 

Es bleibt zu hoffen, dass die Verursacher gefunden und zur Verantwortung gezogen werden können, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.

 

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