Nach tödlichem Verkehrsunfall auf der B 462: Eines der Zwillingskinder ist lebensgefährlich verletzt

Tödlicher Unfall zwischen Schramberg und Schiltach - ein Baum war auf einen fahrenden Wagen gestürzt. Alle Fotos: Martin Himmelheber

Bei dem tragis­chen Verkehrsun­fall am gestri­gen Mon­tag auf der B 462 zwis­chen Schiltach und Schram­berg (wir berichteten) ist eines der bei­den Zwill­ingskinder mit lebens­ge­fährlichen Ver­let­zun­gen in die Uniklinik Freiburg geflo­gen wor­den. Das hat die Polizei am Mor­gen ergänzt. Warum der Baum, eine Fichte, abge­brochen ist, muss noch durch Fach­leute gek­lärt wer­den, heißt es weit­er. Ein NRWZ-Bild zeigt, dass der Baum morsch gewe­sen ist.

Stumpf des gebroch­enen Baumes.

Ent­ge­gen der gestri­gen Mel­dung der Polizei war die Fam­i­lie in ihrem Sko­da nicht in Rich­tung Schiltach, son­dern in Rich­tung Schram­berg unter­wegs. In Höhe des Deißen­bauern­hofes brach neben der Bun­desstraße aus bish­er noch nicht abschließend gek­lärter Ursache eine etwa 35 Meter hohe Fichte ab, rutschte ein Stück den steilen Abhang hin­unter und fiel dann um.

Der Wagen wurde von dem Baum voll getrof­fen. Alle Insassen in dem Sko­da erlit­ten schwere Ver­let­zun­gen. Die Ver­let­zun­gen des 33-jähri­gen Fam­i­lien­vaters waren so schw­er, dass er noch an der Unfall­stelle ver­starb.

Zu allem Unglück hin erlitt auch eines der bei­den fün­fjähri­gen Zwill­ingskinder lebens­ge­fährliche Ver­let­zun­gen. Die Kleinen hat­ten auf dem Rück­sitz gesessen.

Ein Ret­tung­shub­schrauber flog das Mäd­chen ins Uni­ver­sität­sklinikum nach Freiburg. Zur notärztlichen Ver­sorgung waren ein Ret­tung­shub­schrauber, drei Ret­tungswa­gen und eine Notärztin vor Ort.

Die Feuer­wehr Schiltach unter­stützte mit drei Fahrzeu­gen und 12 Ein­satzkräften. Der vom Baum getrof­fene Sko­da wurde schw­er beschädigt.

Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 20.000 Euro. Der Pkw, ein Sko­da, ist beschlagnahmt. Die Staat­san­waltschaft Rot­tweil hat zur Klärung der Frage, warum die Fichte abge­brochen ist, eine gutachter­liche Stel­lung­nahme ange­ord­net. Die Unfall­er­mit­tlun­gen dauern noch an.