SCHRAMBERG  (him) – Am Sams­tag war die Far­be Blau  in Schram­berg unüber­seh­bar. Die Stadt war dank des Frau­en­bei­rats Teil einer welt­wei­ten Akti­on. Mehr als 7.500 blaue Fah­nen und Ban­ner mit der Auf­schrift „frei leben – ohne Gewalt“ von hän­gen jähr­lich am 25. Novem­ber, dem Inter­na­tio­na­len Tag „NEIN zu Gewalt an Frau­en und Mäd­chen“, an Gebäu­den, von Bal­ko­nen, in Geschäf­ten. In Schram­berg hat­te der Frau­en­bei­rat am Sams­tag etwa 30 Fah­nen und Ban­ner in den ver­schie­de­nen Spra­chen ver­teilt und auf­hän­gen las­sen.

Die „Buch­le­se” im blau­en Dekor.

An einem Stand in der Buch­hand­lung Buch­le­se infor­mier­te der Frau­en­bei­rat über die Bedeu­tung die­ses Tages und ver­teil­te Info­ma­te­ri­al  von   „Terre des Femmes – Gleich­be­rech­tigt, selbst­be­stimmt und frei“. Außer­dem lagen Fly­er zum The­ma „Hil­fe­te­le­fon bei Gewalt an Frau­en“ vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend aus. In zwölf anschau­li­chen, leicht ver­ständ­li­chen Zeich­nun­gen  und  klei­nen Sät­zen, in Deutsch und jeweils einer ande­ren Spra­che, ver­an­schau­licht der Fly­er, was es heißt, in Deutsch­land selbst­be­stimmt zu leben: „Glei­che Rech­te für Frau­en und Männer“.è

Der Chef des Café am Hirsch­brun­nen freu­te sich beson­ders, taucht doch sein Vor­na­me auf dem Trans­pa­rent auf: Özgür – heißt frei.

Auch hat der Frau­en­bei­rat wie­der die Orga­ni­sa­ti­on Frau­en hel­fen Frau­en & Aus­we­ge in Rott­weil unter­stützt. Der Ver­ein bie­te alle 14 Tage in Schram­berg im JUKS3 Sprech­stun­den an für Frau­en und Mäd­chen in Not, aber auch für Mäd­chen und Jun­gen, die Aus­we­ge aus schwie­ri­gen Situa­tio­nen suchen.