Versteckte Kamera: Mit solchen Fernsehkameras haben vergangene Woche Experten aufgezeichnet, wie viele Autos und Lastwagen an welchen Verkehrsknotenpunkten zu welchen Zeiten auf dem Sulgen unterwegs sind. Diese Kamera stand beim Autohaus Hils an der B 462. Foto: him

SCHRAMBERG  (him) – Ein Ende de Ampel­mi­se­re ist in Sicht: Die  Umbau­ar­bei­ten an den Ver­kehrs­am­peln auf dem Sul­gen sol­len „bis 30. Novem­ber abge­schlos­sen sein“. Das hat Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog im Ver­wal­tungs­aus­schuss bekannt gege­ben.

Stadt­rat Franz Rapp (Freie Lis­te) hat­te in der jüngs­ten Gemein­de­rats­sit­zung nach dem Stand der Din­ge gefragt. Vor weni­gen Tagen hat­te ein Fach­bü­ro die Ver­kehrs­strö­me auf dem Sul­gen mit  Spe­zi­al­ka­me­ras über­prüft (die NRWZ hat online berich­tet). Die Daten benö­ti­gen die Ver­kehrs­wis­sen­schaft­ler, um die Ampel­steue­run­gen so zu pro­gram­mie­ren, dass sie abhän­gig von der Tages­zeit die Grün­pha­sen ver­län­gern oder ver­kür­zen. Zu Arbeits­be­ginn fah­ren logi­scher­wei­se mehr Autos Rich­tung Indus­trie­ge­biet Sul­gen als zum Fei­er­abend.

Beschluss vor einem Jahr

Vor gut einem Jahr hat­te sich der Aus­schuss für Umwelt und Tech­nik mit dem The­ma befasst.  Der Rat stimm­te damals für eine Lösung für 140.000 Euro.  Dafür wer­de am Bären­platz, an der Hasen­kreu­zung, am  Fuß­gän­ger­über­weg und an der Witt­um­kreu­zung „eine deut­li­che Ver­bes­se­rung der Ver­kehrs­strö­me in den Mor­gen- und Abend­stun­den“ erreicht, ver­spre­chen die Exper­ten.

Auch könn­te die Gefah­ren­stel­le „Fuß­gän­ger­über­weg Maria­zel­ler Stra­ße“ ver­bes­sert wer­den, weil die Ampeln dort für Seh­be­hin­der­te nach­ge­rüs­tet wer­den. Da die Stadt neue Tech­nik instal­lie­ren läßt, trägt der Kreis etwa 60 Pro­zent der Kos­ten. Die Umset­zung  des Ampel­pro­jekts war für 2017 geplant – und wenn die Fir­men ihr Ver­spre­chen hal­ten, klappt es ja nun auch noch.