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Mittwoch, 23. September 2020

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Neue Sicht auf die Stadt gewonnen

Corona-Pandemie: Fünf Erzieherinnen arbeiten im Stadt-Archiv

Seit im März die Kindergärten in Schramberg wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, fehlt den Erzieherinnen  die Arbeit. Einige sind in der Notbetreuung eingesetzt, andere arbeiten bürokratische Rückstände auf. Und einige sind freigestellt, um notfalls in der Notbetreuung einspringen zu können, falls eine Kollegin erkrankt. Aber etliche haben Luft.

Als  die Stadtverwaltung Mitte März eine Liste mit möglichen Ausweichtätigkeiten anbot, war auch das Stadtarchiv dabei. „Im Archiv geht die Arbeit nie aus“, so der Leiter des Stadtarchivs Carsten Kohlmann. Immer kommen neue Dinge hinzu, die einsortiert werden müssen. Deshalb sei er sehr froh gewesen, dass sich fünf  Erzieherinnen der beiden städtischen Talstadtkindergärten Don Bosco und Seilerwegle zur Mitarbeit gemeldet hätten. Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr freut sich, denn das Beispiel zeige, „auch in der Stadtverwaltung arbeiten flexible Leute“.

Vereine von A bis Z

Monika Bix vom Kindergarten Seilerwegle hat  zahllose Zeitungsausschnitte vor sich. Teilweise schon 100 Jahre alt. Sie sortiert sie in Archivmappen: Schwarzwaldverein, Schützenverein… “Ich hab schon das halbe Alphabet durch…“, meint sie schmunzelnd. Jetzt sei sie bei Z. Auch da gab es einen Verein in Schramberg: Zentralverband der Kriegsbeschädigten…

Besonders die ganz alten Artikel interessierten sie. Im Archiv habe sie „eine ganz andere Sicht auf die Geschichte Schrambergs“ erhalten. Ähnlich geht es im nächsten Raum ihrer Kollegin vom Seilerwegle Susanne Schneider. Es ist spannend, Stadtgeschichte so hautnah zu erleben“, sagt sie und sortiert neue und alte Zeitungsausschnitte in Archivmappen Die Zeitungsausschnitte hatte Renate Mauch, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin des Archivs,  zuvor aus alten Zeitungen herauskopiert und ausgeschnitten.

Glocken auf dem Marsch

Da geht es in einem Bericht des Schwarzwälder Tagblatts vom 29. Juli 1917 um „Glocken auf dem Marsch“. Die Kirchenglocken wurden für Kanonen eingeschmolzen. Als sie das Angebot zur Mitarbeit im Archiv gelesen habe, sei sie gleich eingestiegen. „Das war sofort erste Wahl“, freut sich Schneider. Geschichte sei ihr wichtig. Denn „Alles, was ist, baut sich auf dem auf, was war.“

Oben im Computerraum haben Quentin Falter und Miriam Pfaff vom Don Bosco Kindergarten ihre Arbeitsplätze. Falter  hat aus dem Archiv Kasenbacher „Glasplattennegative“ vor sich. Aufnahmen aus der Zeit nach 1925. Sie reinigt die Platten mit einem Tuch und verpackt sie  in säurefreiem Papier. Auf den Negativen steht eine Nummer, und der Fotograf hat zu jeder Nummer in einem Buch festgehalten was auf der Platte zu sehen ist. Ich habe schon Leute in Fasnetskostümen und mit Masken entdeckt“, erzählt Falter.

Ein paar Schritte weiter beschäftigt sich Miriam Pfaff mit dem amtlichen  Aktennachlass  von Hermann Körner, des früheren Hauptamtsleiters. Dabei muss sie die Büroklammern und andere Metallteile entfernen, weil sonst das Papier  beschädigt würde, wie Kohlmann erklärt Auf die so gesäuberten Akten kommt das Aktenzeichen drauf und man habe „archivwürdige Unterlagen“.

Auch sie findet Arbeit im Archiv interessant. „Aber ich habe Sehnsucht nach den Kindern, die ‚action‘ um mich rum.“ Wobei ihre Kollegin Falter die Ruhe auch sehr angenehm findet.

„Schöne Akten“

Die fünfte im Team ist Brigitte Maurer vom Don Bosco Kindergarten. Sie ordnet in einem eigenen Büro die Akten von Herbert O. Zinell: Man könne sich kaum vorstellen, „was ein OB alles machen muss. Allein der Schriftverkehr….“

Für Archivar Kohlmann hat Zinell  vorbildlich gearbeitet, er schwärmt: „Das sind schöne Akten.“  Maurer macht die Arbeit auch Freude, ihre Kolleginnen und sie selbst hätten sich von Anfang an willkommen gefühlt. Aber das Akten entmetallisieren und verpacken sei schon eher fließbandmäßig. Doch auf das hat einen Vorteil: „Jetzt schätze ich meinen Beruf als Erzieherin wieder mehr.“

 

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