NRWZ.de, 5. November 2021, Autor/Quelle: Pressemitteilung (pm)

Neuer Kalender: Ansichten der Burgenstadt Schramberg

SCHRAMBERG – Seit 2017 geben das Stadtarchiv und Stadtmuseum einen Kalender mit Motiven aus ihren Sammlungen heraus. Der mittlerweile fünfte Kalender ist der Burgenstadt Schramberg gewidmet und wurde von der 17 Jahre alten Schülerin Ines Petri bearbeitet .

Der erste Kalender erschien 2017 zum 150-jährigen Jubiläum der Stadt Schramberg und zeigte alte Postkarten aus der Zeit des Kaiserreiches. Es folgten 2018 Kalender mit Zeichnungen des Graphikers und Illustrators Uwe Rettkowski sowie 2019 und 2020 Fotos aus den 1950er- und 1960er-Jahren des Fotografen Wilhelm Weiss (1893 bis 1974). Die Kalender kommen in der Bürgerschaft erfreulich gut an und haben sich zum Jahresende auch zu einem beliebten Geschenk für andernorts lebende Angehörige und Bekannte als Zeichen der Verbundenheit mit der alten Heimat entwickelt. Alle Projekte wurden in Kooperation mit der Kalender Manufaktur Verden realisiert.

Den neuen Kalender hat die 17 Jahre alte Schülerin Ines Petri vom Gymnasium Schramberg in einem BOGY-Praktikum bearbeitet. Im Rahmen der Bildungspartnerschaft zwischen der Schule und dem Stadtarchiv und Stadtmuseum wirkt sie schon länger mit einer 3-D-Rekonstruktion des „Neuen Hauses“ von Rochus Merz (†1563) auf dem Schlossberg an dem Ausstellungs- und Buchprojekt „Alte Funde in neuem Licht – Burgenarchäologie um Schramberg“ mit. Das Interesse an Archäologie hat in ihrer Familie Tradition. Ihr Großvater Heinrich Petri (1914 bis 1992) war einer der „Burgpioniere“, die in den 1950er- und 1960er-Jahren auf dem Schlossberg gegraben haben. Nach der Gründung des Stadtmuseums, in dem 1985 die Dauerausstellung „Burgengeschichte“ eröffnet wurde, war er dort auch als Aufsicht tätig.

Die eindrucksvollen Burgruinen des Berneck- und Schiltachtales wurden schon im 19. Jahrhundert von den ersten Fotografen gerne fotografiert – und faszinieren Fotografen bis heute. Aus den umfangreichen Sammlungen des Stadtarchivs und Stadtmuseums wählte Ines Petri zwölf bisher überwiegend noch nie veröffentlichte Bilder aus. Die historischen Bilder stammen von den Fotografenmeistern Carl Faist (1903 bis 1945) und Franz Kasenbacher (1898 bis 1985) und dem Burgpionier-Fotografen Oskar Roth (1905 bis 1996). Neuere Bilder wurden von Fotografenmeister Rainer Langenbacher und Oliver Wiehl von der Fotogilde Schramberg zur Verfügung gestellt. Den Schwerpunkt bildet die Burgruine Hohenschramberg. Zu sehen sind aber auch Bilder der Burgruinen Ramstein, Falkenstein und Schilteck.

Info: Der Kalender „Ansichten der Burgenstadt Schramberg“ ist zum Preis von 19 Euro ab sofort im Stadtmuseum Schramberg, in der Buchlese Schramberg und im Post-Shop in Schramberg-Sulgen erhältlich.

Neuer Kalender: Ansichten der Burgenstadt Schramberg