TENNENBRONN (him) – Am Sonn­tag haben zahl­rei­che Besu­cher die neue Aus­stel­lung „Leben auf unse­ren Höfen”  im erwei­ter­ten Ten­nen­bron­ner Hei­mat­haus besucht. Anschlie­ßend berich­te­te der Vor­sit­zen­de des Hei­mat­haus-För­der­ver­eins Robert Her­mann über die Arbei­ten im obe­ren Stock­werk.

Schram­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog lob­te das seit sie­ben Jah­ren bestehen­de Hei­mat­haus. Es tra­ge dazu bei,  dass die Men­schen erfah­ren, wie es ihren Vor­fah­ren erging. So ent­ste­he auch ein Gefühl für Hei­mat, denn die sei dort, „wo wir uns aus­ken­nen”.

Tho­mas Her­zog bei sei­ner Begrü­ßung.

Her­mann griff das The­ma Hei­mat auf und  wies dar­auf hin, dass zum einen die Flücht­lings­be­we­gung den Wert einer Hei­mat völ­lig neu bewusst mache. „Zum ande­ren bil­det die Hei­mat für vie­le Bür­ger in die­sen Zei­ten der fort­schrei­ten­den Glo­ba­li­sie­rung einen ganz neu­en, wich­ti­gen Anker­punkt.“

Erfolgreiches Heimathaus

Als das Hei­mat­haus vor sie­ben Jah­ren  eröff­net wur­de, hat­te Her­mann als Leit­spruch „Neu­es schaf­fen, um Altes zu bewah­ren” gewählt. Das habe in den ver­gan­ge­nen Jah­ren gegol­ten und gel­te wei­ter­hin. So habe der Ver­ein unter ande­rem  27 Vor­trä­ge zur Hei­mat­ge­schich­te, sechs Son­der­aus­stel­lun­gen orga­ni­siert. Ein Trach­ten­buch und eine Doku­men­ta­ti­on zur Ein­ge­mein­dung ent­stan­den.

Unter den Gäs­ten auch Alt-OB Her­bert O. Zinell.

Mit dem Aus­bau des bis­lang unge­nutz­ten Dach­ge­schos­ses gelin­ge es, „die Aus­stel­lungs­flä­che um rund ein Drit­tel zu ver­grö­ßern“. Immer­hin 130 Qua­drat­me­ter Flä­che kom­men nun hin­zu. Damit las­se sich das bis­he­ri­ge Man­ko aus­glei­chen, „dass die Zeit des bäu­er­li­chen Dor­fes und die Geschich­te und das Leben auf unse­ren Höfen, bei der Schaf­fung des Hei­mat­hau­ses 2010, – im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes-, nicht den ihr gebüh­ren­den Platz gefun­den hat“.

Gro­ßer Andrang im Pfarr­saal. Fotos: Her­mann

Her­mann ver­weist drauf, dass „ins­ge­samt 2300 Stun­den von der Hei­mat­haus­grup­pe ehren­amt­lich in die­se Erwei­te­rung eines städ­ti­schen Muse­ums inves­tiert“ wor­den sei­en. Er dank­te allen, die sich in Form von Arbeits­stun­den, Spen­den oder Zuschüs­sen am Aus­bau­pro­jekt betei­ligt haben.

Musi­ka­lisch umrahm­ten die „Omas und Opas“ die Eröff­nungs­fei­er im Pfarr­saal.