- Anzeigen -

Mit dem Auto in den Sommerurlaub

(Anzeige). Der Sommer steht vor der Tür und damit beginnt auch die große Reisezeit. Mehr als 90 Prozent der Deutschen nutzen laut...

Hauskauf im Dorf: Alles auf Grün!

(Anzeige). Bauen & Wohnen im Juli 2020 - das Sonderthema auf NRWZ.de. Mit interessanten Berichten und unterstützt vom lokalen Handwerk. Themen diesmal:...

Fünfmal 25 Jahre – HECO ehrt Jubilare

(Anzeige). Schramberg, im Juli 2020 – HECO feierte vor wenigen Tagen in angemessenem Rahmen die langjährige Betriebszugehörigkeit von fünf Mitarbeitenden. Die Jubilare...

Traditionelle Gerichte aus dem Schwarzwald auf der Speisekarte

(Anzeige). Unter dem Motto „Naturpark-Traditionsgerichte“ laden die Naturpark-Wirte auch in diesem Jahr zu einer kulinarischen Reise durch den Schwarzwald ein. Bis 31....

Hauser feiert Wiedereröffnung der Tankstelle: „Tanke-schön-Aktion“ auf dem Berner Feld

(Anzeige). Rottweil. Hauser öffnet am Samstag, 25. Juli 2020, wieder seine Tankstelle mit einer „Tanke-schön-Aktion“. Die Tankstelle ist an 7 Tagen die...
- Anzeige -
21.9 C
Rottweil
Freitag, 7. August 2020
Mehr

    - Anzeigen -

    Fünfmal 25 Jahre – HECO ehrt Jubilare

    (Anzeige). Schramberg, im Juli 2020 – HECO feierte vor wenigen Tagen in angemessenem Rahmen die langjährige Betriebszugehörigkeit von fünf Mitarbeitenden. Die Jubilare...

    Traditionelle Gerichte aus dem Schwarzwald auf der Speisekarte

    (Anzeige). Unter dem Motto „Naturpark-Traditionsgerichte“ laden die Naturpark-Wirte auch in diesem Jahr zu einer kulinarischen Reise durch den Schwarzwald ein. Bis 31....

    Hauser feiert Wiedereröffnung der Tankstelle: „Tanke-schön-Aktion“ auf dem Berner Feld

    (Anzeige). Rottweil. Hauser öffnet am Samstag, 25. Juli 2020, wieder seine Tankstelle mit einer „Tanke-schön-Aktion“. Die Tankstelle ist an 7 Tagen die...

    Mit dem Auto in den Sommerurlaub

    (Anzeige). Der Sommer steht vor der Tür und damit beginnt auch die große Reisezeit. Mehr als 90 Prozent der Deutschen nutzen laut...

    Hauskauf im Dorf: Alles auf Grün!

    (Anzeige). Bauen & Wohnen im Juli 2020 - das Sonderthema auf NRWZ.de. Mit interessanten Berichten und unterstützt vom lokalen Handwerk. Themen diesmal:...
    - Anzeige -

    OB Herzog: „Wir planen keine ‚Blümchenschau‘“

    Schrambergs Oberbürgermeister zu den Zielen und Chanen einer Landesgartenschau

    SCHRAMBERG  (him) – Mit einer Überraschung wartete die Stadtverwaltung bei der Gemeinderatssitzung vergangene Woche auf. Man plane, sich für eine Landesgartenschau in den Jahren 2026, 2028 oder 2030 zu bewerben, kündigte Oberbürgermeister Thomas Herzog laut einer Pressemitteilung an, die die Stadt noch am Abend verbreitete. Die NRWZ hat dazu OB Herzog befragt.

    - Anzeige -
    - Anzeige -

    NRWZ: Herr Herzog, als Sie dem Gemeinderat den Vorschlag machten, waren die Ratsmitglieder sehr verblüfft?

    Herzog: Die Gemeinderatsmitglieder waren durch die Bank gleich sehr angetan. Sie haben grundsätzliche Zustimmung signalisiert und sofort versucht, die ersten Überlegungen der Verwaltung kreativ und konstruktiv zu ergänzen.

    In dem Konzept geht es darum, bereits bestehende Ideen aus dem Stadtentwicklungsprogram STEP 2020+ umzusetzen. Genannt werden das „blaue Band“ entlang der Schiltach. Was ist da konkret geplant?

    Herzog: Wir wollen eine lebenswerte Stadt. Dies erreichen wir nur mit einer neuen Urbanität und mit attraktivem Wohnen. Entlang der Schiltach sollen neue Freiräume mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen werden.  Diese Freiraumqualitäten dienen gleichzeitig als wertsteigernder Impuls in der Stadtentwicklung und berücksichtigen die Klimaänderungsfaktoren beim Hochwasserschutz.

    Die zweite Step 2020+ Idee ist das „grüne Band“ von der Talstadt auf den Sulgen. Schwer vorstellbar, dass da hunderttausende Besucher von der Charlottenhöhe zum Steighäusle pilgern, oder?

    - Anzeige -

    Herzog: Die Logistikidee für Schramberg hat sich schon mehrfach in verschiedenen Städten mit Tal- und Höhenlage bewährt. Im Wittumgelände in Sulgen wird die Gartenschaufläche  platziert. Die Besucher können 2026 auf schönen Wegen mit vielen Ausblicken zu Fuß von der Talstadt auf die Höhe und umgekehrt gehen, aber es wird gleichzeitig ein innovatives E-Mobilitäts-Angebot in Kombination mit Smart City -Themen geben.

    Eine Landesgartenschau ist in erster Linie eine Blumen- und Pflanzenschau. Wo wäre die angesiedelt?

    Herzog: In Schramberg verstehen wir die Landesgartenschau in erster Linie als ein umfassendes Stadtentwicklungsprojekt. Das Schaugelände, im Veranstaltungsjahr von großer Bedeutung, befindet sich im künftigen „Wittumpark“.

    NRWZ: Wie kann man eine Verbindung zu dem „Blauen Band“ im Tal herstellen? Ein Witzbold hat schon eine Riesenrutsche vorgeschlagen. Vielleicht gar nicht so abwegig?

    Herzog: Neben dem E-Mobilitätskonzept werden in der jetzigen Bewerbungsphase alle Möglichkeiten vom Rutschenpark, vom Flying Fox bis zur Seilbahn durchgespielt.

    NRWZ: Wie könnte eine solche Landesgartenschau finanziert werden? Oft endeten die Gartenschauen mit einem dicken Minus.

    Herzog: Dies ist mitnichten der Fall – nicht umsonst spricht das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg bei der diesjährigen Ausschreibung der Gartenschauen von der Fortsetzung einer einmaligen Erfolgsgeschichte. Eine solide Finanzierung ist für Schramberg selbstverständlich. Eine Landesgartenschau stärkt die regionale Identität und setzt bleibende Akzente über das Veranstaltungsjahr hinaus.

    - Anzeige -

    Was kostet die Planung und die Bewerbung? Und was passiert mit all den Papieren, wenn Schramberg leer ausgehen sollte?

    Herzog: Wir verstehen die Bewerbung als notwendige Fortschreibung von STEP 2020+ aus dem Jahre 2009. Auch ohne Zuschlag wird diese Bewerbung eine Art „Roadmap“ für die Stadtentwicklung in den kommenden Jahren sein. Derzeit werden die Bewerbungsunterlagen zusammengestellt. Eine erste Übersicht zu den Planungskosten und Projektkosten wird am 16. November dem Gemeinderat vorgestellt.

     Wer soll die Pläne ausarbeiten? Ein Planungsbüro oder die Stadt?

    Herzog: Wir erarbeiten das Gesamtkonzept für die Bewerbung fachübergreifend mit ausgewiesenen Experten zu Themen wie Renaturierung, Mobilität, Freiraum und Stadtquartiere. Die Stadtspaziergänge, mit Impulsvorträgen dieser Experten, sind dabei wie bei STEP2020+ eine wertvolle Beteiligung. Die eigentliche Planung einer Landesgartenschau erfolgt jedoch in einem offenen Architekturwettbewerb, der erst nach einer Zusage öffentlich ausgelobt werden kann.

    Neben Schramberg wollen auch gern Rottweil und Tuttlingen eine Landesgartenschau. Haben die anderen mit ihrer alten Stadtgeschichte  beziehungsweise ihrem dicken Geldbeutel nicht wesentlich bessere Chancen?

    Herzog: Es zählen die  Qualität der Bewerbung und die darin aufgezeigten Chancen und Potentiale einer integrierten Stadtentwicklung. Die Stadt Schramberg wird, wie alle der – vermutlich über 20 Mitbewerber – die eigenen Stärken und Alleinstellungsmerkmale herausarbeiten und selbstbewusst darstellen.

    Wann werden die Bürgerinnen und Bürger mehr über die Pläne erfahren?

    - Anzeige -

    Herzog: Wie bereits schon begonnen, werden wir auch weiterhin alle unsere Überlegungen sehr transparent in der Presse und auf unserer Homepage darstellen. Die Stadtspaziergänge, mit den Impulsvorträgen, sind dabei wie bei STEP2020+ ein zusätzliches Angebot.

    Welche Reaktionen aus der Bevölkerung haben Sie bisher?

    Herzog: Wir haben überwiegend positive Rückmeldung erhalten. Geäußerte Zweifel orientieren sich meist an der falschen Begrifflichkeit  einer „Blümchenschau“.

    Inwiefern können sich heute schon Bürger beteiligen?

    Herzog: Im Rahmen von STEP 2020+ fand bereits eine sehr intensive Bürgerbeteiligung statt. Darauf baut die Bewerbung für die Landesgartenschau auf. Bei den kommenden Stadtspaziergängen freuen wir uns und hoffen auch auf viele interessierte Bürgerinnen und Bürger, die ihre Ideen und Vorschläge einbringen. Sollten wir den Zuschlag für eine Landesgartenschau bekommen, ist eine intensive Bürgerbeteiligung für den weiteren erfolgreichen Planungsprozess zwingend.

    Hand aufs Herz – Wie schätzen Sie die Chance ein, dass Schramberg den Zuschlag erhält?

    Herzog: Wir werden eine sehr gute Bewerbung abgeben. Ich bin überzeugt, dass sich unsere Bürger, die Politik, Industrie, Handel und Handwerk, dass wir alle uns gemeinsam hinter diese Bewerbung stellen werden. Dann wird es sehr schwierig, an uns vorbei zu kommen.

     

    - Anzeige -
    - Anzeige -

    Newsletter

    Aktuelle Stellenangebote

    Share via
    Send this to a friend