Oberndorfer Straße: Bedarfsampel testweise für die Fußgänger

Stadt will Bedarf ermitteln

SCHRAMBERG –  Die Verkehrssituation an der Oberndorfer Straße beschäftigt die Kommunalpolitik schon seit Jahrzehnten. Fußgänger haben an der Bundesstraße auf einer langen Strecke zwischen Hans-Sachs-Kurve und Paradiesplatz keine sichere Möglichkeit, die Bundesstraße zu überqueren.

Schon Anfang der 2000er Jahre forderte die damalige Stadträtin Elke Brezger, eine Verkehrsinsel an der H.A.U. als Querungshilfe für Fußgänger. Auch viele weitere spätere Vorstöße für eine fußgängerfreundliche Lösungen verliefen im Sande oder scheiterten an den strengen Vorgaben der Straßenverkehrsbehörden oder des Gesetzgebers.

Inzwischen sind die Bedingungen erleichtert worden, und der neue Fachbereichsleiter Recht und Ordnung, Matthias Rehfuß, kündigt einen weiteren Vorstoß an. Im Ausschuss für Umwelt und Technik berichtete er, die Stadt wolle in Höhe der Bushaltestellen bei der H.A.U. eine Bedarfsampel mit Zählwerk aufstellen. Fußgänger, die an dieser Stelle die Bundesstraße überqueren wollen, können auf  den Schaltknopf drücken, und der Autoverkehr wird gestoppt. Mit dem Zählwerk will Rehfuß ermitteln, „wie oft wird die Ampel tatsächlich genutzt, wie hoch ist der Bedarf.“

Während der „Zwei-Richtungsverkehr“ im Jahr 2015 auf der Berneckstraße floß, gab es eine solche provisorische Fußgängerampel beim Gymnasium. Archiv-Foto: him

Der Test soll ein Jahr laufen, danach werde er dem Rat über die Ergebnisse berichten, kündigte er an. Die Ausschussmitglieder nahmen den Vorschlag zustimmend zur Kenntnis.

 

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