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„Pampers-Richter“ fühlt sich in Schramberg wohl

Stadt ehrt Stadtrat Bernd Richter zum 75. Geburtstag

Mit einem Empfang aus Anlass seines 75. Geburtstags hat die Stadt am Donnerstagabend den langjährigen Stadt- und Kreisrat Bernd Richter geehrt. Im Beisein vieler Weggefährten, Freunde und Familienmitglieder lobte Oberbürgermeister Thomas Herzog Richters Prinzipienfestigkeit, aber auch seinen Humor.

Der Empfang sei eine Premiere, so Herzog: „Das gab es noch nie! Bisher konnte noch nie ein Stadtrat in seiner Amtszeit als Mitglied des Gemeinderates seinen 75. Geburtstag feiern.“ Bei Bernd Richter frage man sich höchstens: „Bernd Richter, tatsächlich schon 75?“ Herzog erinnerte an den verschlungenen Lebensweg von Prag über Bad Tölz und Karlsfeld bis nach Kolumbien, wohin die Familie 1955 auswanderte.

Empfang im Rathausfoyer. Foto: him

Mit dem Abitur in der Tasche kehrte er 1962 zurück nach Deutschland und studierte Germanistik und Anglistik in Tübingen. Zwischen Studium und Referendariat heiratete er seine Frau Eva. 1972 kam Richter erstmals nach Schramberg, wo er bis 1979  am Gymnasium Schramberg  unterrichtete. In diesem Jahr zog es ihn an seine ehemalige Schule in Bogota zurück.

Und 1986 ging es wieder in den Schwarzwald nach Schramberg.  „Nach einem dreijährigen Zwischenstopp am Gymnasium in St. Georgen hat er dann von 1989 bis zum Eintritt in seinen Ruhestand im Jahr 2008 an den Kaufmännischen Berufsschulen in Schramberg unterrichtet.“

 Nach politischen Anfängen in der FDP wurde Richter 1988 ÖDP-Mitglied und  saß schon ein Jahr später im Schramberger Stadtrat (als „Buntspecht“) und im Rottweiler Kreistag. Neben der Ökologie ei ihm der ausgeprägte „familienpolitischen Schwerpunkt“ dieser Partei wichtig.

„Dass Ihnen auch auf der kommunalpolitischen Ebene eine gerechte Familienpolitik am Herzen liegt, das müsste mittlerweile jeder Gemeinderat verstanden haben, denn das wird von Ihnen fast gebetsmühlenartig wiederholt“, witzelte Herzog.

Prinzipientreu

Aber Bernd Richter sei einer, der das, was er sagt, auch selbst konsequent vorlebe. In seinen politischen Aussagen sei er absolut glaubwürdig. Zum einen habe er vier Kinder und drei Enkelkinder, zum anderen sei er „bei Wind und Wetter, Tag und spät nachts“ mit dem Fahrrad unterwegs.

Neben dem Engagement in der Kommunalpolitik sei er auf Bundes- und Landesebene für die ÖDP aktiv. Viele Jahre war Richter im Kirchengemeinderat St. Laurentius in Sulgen und bis vor einem Jahr noch Kommunionhelfer.

Richter nehme die Dinge mit seinem ganz eigenen Humor, und seine Beiträge hätten schon oft für Lacher in den Sitzungen gesorgt. Schließlich erzählte Herzog noch die Anekdote, wie Richter Ende der 80er Jahre mit dem „großen Otto“ im Bärensaal aufgekreuzt war, um für Müllvermeidung zu demonstrieren: „Dort packten Sie wohl diversen Müll und auch die – noch ungebrauchten – Windeln Ihrer Kinder aus.  Der Spitzname ‚Pampers-Richter‘ war Ihnen danach eine Weile sicher.“

Schließlich wünschte Herzog, Richter möge seinen Prinzipien treu „und uns mit Ihrem Humor erhalten“ bleiben.

Bernd Richter. Foto: him

Schramberg verbunden

Richter dankte seinen vielen langjährigen Freunden und Wegbegleitern, erinnerte daran, dass die FDP in den 70er Jahren die „umweltbewussteste Partei“ war und betonte, die Rückkehr nach Schramberg nach den Jahren in Bogota sei damals für ihn klar gewesen: Wir haben und in Schramberg sehr wohl gefühlt.“

Es habe ihn damals sehr geärgert, dass das Oberschulamt ihn zunächst nach St. Georgen geschickt habe. Das sei vorüber gegangen und seine Familie und er fühlten sich nach wie vor hier sehr wohl. Seiner Frau dankte Richter besonders, dass sie ihm die Freizeit für seine politischen Aktivitäten lasse.

Auch Herzog bedankte sich bei Eva Richter. Foto: him

Mit Sekt und Orangensaft stießen die Gäste auf das Wohl des Jubilars an und wünschen  weiterhin gute Gesundheit.

 

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