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Montag, 24. Februar 2020

Parksanduhr: Ergänzung zur Brötchentaste

Fraktionsgemeinschaft SPD-Buntspecht stellt Prüfantrag

Wenn die Stadt im kommenden Jahr ihr Parkierungskonzept überarbeitet, dann könnte darin ein pfiffiges Teil zum Einsatz kommen: Eine Parksanduhr. Der ehemalige städtische Mitarbeiter Rolf Edler hatte das Teil in einem Fernsehbericht gesehen und die Idee an einen Stadtrat herangetragen.

Die Fraktionsgemeinschaft SPD-Buntspecht hat die Idee aufgegriffen. In einem Antrag wünscht sie, dass die Stadtverwaltung  prüft, „ob eine an der Seitenscheibe befestigte Sanduhr als Alternative zur Brötchentaste eingeführt werden könnte“.

In mehreren Kommunen, zum Beispiel Volkach in Bayern, Crailsheim oder Kirchheim Teck, können Autofahrerinnen, die nur kurze Zeit  parken wollen, die Parksanduhr an der Seitenscheibe befestigen. Bis sie abgelaufen ist, ist das Parken erlaubt, danach gibt es ein Verwarnungsgeld.

Der Vorteil laut SPD-Buntspecht: „Automaten müssen nicht umgerüstet werden, die Autofahrer müssen nicht zum Automaten. Die Sanduhren ließen sich über die Einzelhändler vertreiben, es wäre eine schnelle und unbürokratische Maßnahme. Brötchentaste und Sanduhr funktionieren parallel.“

Mit der Parksanduhr hätte Schramberg etwas Neues in der Region, ein „Alleinstellungsmerkmalchen“.

 

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