Polizeichef Lederer: Superengagiertes Team

Polizeirevier Personalsituation hat sich verbessert

SCHRAMBERG  – Bei der Vorstellung der aktuellen Kriminalitätsstatistik hat sich Revierleiter Jürgen Lederer auch an seine Mitarbeiter gewandt. Die deutlichen Rückgänge bei den Straftaten seien besonders ihnen zu verdanken.

Zur Präsentation der Zahlen seien die Beamten in ihrer Freizeit aufs Revier gekommen und hätten erklärt, im Anschluss eine Großkontrolle abhalten zu wollen, staunte Lederer. Diese Kontrollen sind Teil eines Programms, mit dem die Polizei insbesondere die Einbrüche bekämpft: Der Einsatz seiner Beamten zeige, “die Konzeption wird gelebt“. Wie sehr sich die Kontrollen herumgesprochen haben, zeige der Ausspruch eines Bekannten – und Autofahrers: „Bei Euch in Schramberg kannst Du nur noch ein Bier trinken.“ 

Neue Gesichter

Lederer begrüßte vier neue Kollegen und einige Praktikanten. An die Polizeischülerinnen und Schüler gewandt, betonte Lederer: „Das Rechtliche lernt Ihr in der Polizeischule, die soziale Kompetenz und das für einen Polizisten wichtige Bauchgefühl bekommt Ihr hier.“

Dank der Einstellungsoffensive der Landesregierung, die pro Jahr 1800 junge Leute für den Polizeidienst anwirbt, werde die Zahl der Praktikantinnen und Praktikanten im Revier auf sieben bis acht steigen. Das sei einerseits eine Belastung für die älteren Kollegen, aber auch eine große Chance, neue Perspektiven kennen zu lernen.

Bei den regulären Stellen sei inzwischen “alles abgedeckt“, freute sich der Revierleiter. Den Bürgern könne es im Grunde egal sein, wie viele Beamte im Revier eingestellt seien. „Wir machen trotzdem dieselbe Arbeit.“ Anders bei den Beamten: Da sei gerade bei älteren Kollegen die Belastung durch Nachtschichten oft enorm hoch.

Lederer stellte auch seinen derzeitigen Stellvertreter, Hauptkommissar Michael Roh, vor. Dieser sei für ein Jahr ans Revier Schramberg beordert im Rahmen einer „Personalentwicklungsmaßnahme“.

Michael Roh. Foto: him

Lederer dankte seinem „super engagierten Team“ und wünschte, dass die Erfolge sich auch in Form von Beförderungen bezahlt machen.

Die hervorragend niedrigen Zahlen bei den Straftaten (wir haben berichtet), dürften nicht dazu führen, dass Beamte vom Schramberger Revier abgezogen werden, verlangte Schrambergs Oberbürgermeister Thomas Herzog. Das wäre falsch, denn möglicherweise gerade wegen der engagierten Beamten seien die Zahlen so positiv. Im Zusammenhang mit den regelmäßigen Kontrollen an der Bahnhofstraße vor dem Revier, scherzte Herzog, da sei er außen vor: „Ich fahre am Feierabend in die andere Richtung.“

 

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