Revier­lei­ter Jür­gen Lede­rer berich­tet von einer Ver­kehrs­kon­trol­le am Don­ners­tag, bei der das Ergeb­nis sei­nes Erach­tens nach „erstaun­lich” war. Zwi­schen 15 Uhr und 17 Uhr hat­te die Poli­zei in Schram­berg in der Obern­dor­fer Stra­ße Rich­tung Sul­gen, Park­platz vor der H.A.U., eine sta­tio­nä­re Ver­kehrs­kon­trol­le abge­hal­ten.

Im Zeit­raum von die­sen zwei Stun­den haben die Beam­ten sie­ben Ver­kehrs­teil­neh­mer wegen einer Han­dy­nut­zung am Steu­er sowie zwei Fah­rer wegen nicht ange­leg­tem Sicher­heits­gurt bean­stan­det.

Ins­be­son­de­re die „Han­dy­quo­te“ sei erstaun­lich hoch: „Vor dem Hin­ter­grund, dass Ablen­kung eine häu­fi­ge Unfall­ur­sa­che ist und teil­wei­se auch zu schwers­ten Ver­kehrs­un­fäl­len führt, ver­fol­gen wir die­se Ver­stö­ße kon­se­quent”, so Lede­rer. „Und dass die Ablen­kung durch das Han­dy zu gefähr­li­chen Situa­tio­nen füh­ren kann, haben vie­le viel­leicht schon selbst erlebt.”

Man soll­te also die Frei­sprech­ein­rich­tung, falls vor­han­den, nut­zen, oder – noch bes­ser – zum Tele­fo­nie­ren anhal­ten, rät der Revier­lei­ter.