Protest gegen CO2-Steuer vorm Schramberger Gymnasium

Ein anonymer „Patirot“ wendet sich an die Öffentlichkeit

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Protestzettel gegen CO2- Steuer.

SCHRAMBERG – Die Kin­der­plas­tik vor dem Schram­ber­ger Gym­na­si­um hat ein Unbe­kann­ter als Pla­kat­säu­le umge­nutzt. In unge­len­ker Hand­schrift und mit eini­gen Schreib­feh­lern hat er auf vier Din-A-4-Blät­tern sei­ne Ansicht zu einer CO2-Steu­er aus­ge­drückt und mit Kle­be­strei­fen befes­tigt.

Dabei beru­fe er sich auf das „Recht zu Pro­tes­tie­ren“ und erklärt „Das ist ein Anony­mer Pro­test gegen die CO2 Steu­er.“ Sie wer­de nichts  bewirk­ten, sie sei nur „der ver­zwei­fel­te Ver­such eine ster­ben­de Wäh­rung zu erhal­ten“. Falls die Steu­er sich durch­set­ze, wer­de sie zu „einem der fina­len Sarg­nä­gel Deutsch­lands“, pro­phe­zeit der anony­me Pro­tes­tie­rer.

Er ist über­zeugt, dass die CO2-Steu­er „die bereits absurd hohe Steu­er­last“ wei­ter erhö­hen und der Bevöl­ke­rung das drin­gend benö­tig­te Geld weg­neh­men wer­de. Es sei naiv zu glau­ben, dass der Arbei­ter sich das gefal­len lie­ße. Es wer­de zu  Pro­tes­ten in der gesam­ten Repu­blik kom­men. Und dann: „Ein Bür­ger­krieg ist auch nicht aus­zu­schlie­ßen.“

Schließ­lich bit­tet er die Bevöl­ke­rung – weil er die­ses Land lie­be: „Hin­ter­fragt was die Medi­en berich­ten, was die Regie­rung vor­hat und was Par­tein wirk­lich wol­len.  –  Ein Pati­rot“

Foto: him

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