Radarwagen kommt im November

Radarwagen kommt im November

Vor einem Jahr hatte der Gemeinderat beschlossen, ein Messfahrzeug für eigene Tempomessungen anzuschaffen. Im November, so Fachbereichsleiter Matthias Rehfuß soll  es geliefert werden.

Der Ausschuss für Umwelt und Technik hatte die Anschaffung  der Messeinheit damals mit sehr großer Mehrheit beschlossen. Bei den Haushaltsberatungen war der Posten von 70.000 Euro in den Haushalt aufgenommen worden. Rehfuß  ging vor einem Jahr davon aus, dass der Messwagen an etwa 230 Tagen im Jahr eingesetzt werden kann. Bisher  fordert die Stadt ein Messfahrzeug an, das aber nur an 25 Tagen die Geschwindigkeiten überprüfen kann. Das sei für eine Stadt wie Schramberg viel zu wenig, so Rehfuß.

Keine Geldmaschine

Anders als beim Rottweiler Anhänger wird die Messeinheit in ein normales Straßenfahrzeug eingebaut und fällt daher nicht sonderlich auf. Auch ist es möglich, die Messeinheit ohne das Fahrzeug einzusetzen. Die Verwaltung verspricht sich positive Effekte, was das Überschreiten von Geschwindigkeitsbeschränkungen angeht, „insbesondere in Wohngebieten“.

Die Räte waren sich einig, dass der Messwagen „keine Geldmaschine“ für den Haushalt werden, sondern die Verkehrssicherheit erhöhen soll. Schwerpunktmäßig werde bei Kindergärten und Schulen gemessen, aber auch bei Seniorenheimen und in Wohngebieten, kündige Rehfuß an. Man werde aber auch Vorschläge aus der Bürgerschaft aufgreifen.

Die Stadt hatte schon vor längerer Zeit die Messeinheit bestellt, so Rehfuß. Sie werde “derzeit von der Firma Jenoptik produziert“. Bestellt sei außerdem der Messwagen, in den die Messeinheit eingebaut wird. Die Firma Jenoptik habe in Aussicht gestellt, dass die Messeinheit im November in den Wagen eingebaut werden kann. „Dann sind wir einsatzbereit.“

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 28. September 2020 von Martin Himmelheber (him). Erschienen unter https://www.nrwz.de/schramberg/radarwagen-kommt-im-november/275227